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Energie-Ernährungsplan

Was Nährstoffe im Energiestoffwechsel tun — und wie der Tag danach aussieht

Energie-Ernährungsplan

Das Nachmittagstief kennt fast jeder: Gegen halb drei fällt die Konzentration ab, und der Rest des Tages fühlt sich zäh an. Ein Teil davon ist Biologie und lässt sich nicht wegessen. Ein anderer Teil hängt daran, was mittags auf dem Teller lag und ob die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen stimmt. Welche davon in deinem Ernährungsplan nicht fehlen sollten, steht hier.

Für einige Nährstoffe gibt es geprüfte Angaben zum Energiestoffwechsel — Vitamin B12 gehört dazu, Magnesium und Eisen ebenfalls. Für Pflanzenextrakte gibt es sie nicht; die stehen hier als Zutat, nicht als Versprechen.

Mikronährstoffe und der Energiestoffwechsel

Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Drei geprüfte Angaben für einen Mineralstoff, der in Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkorn und dunkler Schokolade steckt. Als Präparat gibt es ihn als Magnesium Citrat forte.

Coenzym Q10 ist Bestandteil der Atmungskette in den Mitochondrien — dort, wo die Zelle ihr ATP herstellt. Der Körper bildet es selbst; eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe gibt es dafür nicht. Vitamin B12 hat sie: Es trägt zur normalen Bildung roter Blutkörperchen bei und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Wer wenig oder keine tierischen Lebensmittel isst, sollte es im Blick behalten.

Algen und Gräser: Chlorella, Spirulina, Gerstengras

Chlorella und Spirulina sind Mikroalgen, Gerstengras ist das junge Blatt der Gerste. Alle drei sind nährstoffdicht: Eiweiß, Chlorophyll, Carotinoide, Mineralstoffe. Im Power Foods Trio sind Spirulina, Dulse und Gerstengras zusammengefasst.

Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben gibt es für diese Pulver nicht. Was sie können, ist banaler und trotzdem nützlich: Sie bringen Nährstoffdichte in einen Smoothie, der sonst nur aus Banane und Hafermilch besteht. Ein Teelöffel reicht, mehr schmeckt kaum jemand freiwillig.

Die Rolle gesunder Fette

Fett ist der dichteste Energieträger auf dem Teller und die Voraussetzung dafür, dass die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K überhaupt aufgenommen werden. Ein Löffel Olivenöl über den Salat ist deshalb kein Zugeständnis, sondern Handwerk. Für EPA und DHA ist die Angabe zugelassen, dass sie zur normalen Herzfunktion beitragen; sie stecken in fettem Seefisch und in Mikroalgenöl. Unsere Omega-3-Produkte findest du im Sortiment.

Für den Tagesverlauf ist die Zusammensetzung der Mahlzeit entscheidender als die einzelne Zutat: Kohlenhydrate allein lassen den Blutzucker schnell steigen und ebenso schnell fallen. Kommen Eiweiß, Fett und Ballaststoffe dazu, verläuft die Kurve flacher — und genau das merkst du am Nachmittag.

Adaptogene: Ashwagandha und Reishi

Ashwagandha und Reishi laufen unter dem Sammelbegriff Adaptogene. Der Begriff stammt aus der Pflanzenkunde, nicht aus dem Lebensmittelrecht: Gemeint sind Gewächse, die traditionell in Belastungsphasen eingesetzt werden. Ashwagandha ist im Ayurveda eine Rasayana-Pflanze, Reishi trägt in der traditionellen chinesischen Medizin den Namen Lingzhi.

Beide werden in Studien untersucht, vor allem der Wurzelextrakt der Ashwagandha im Zusammenhang mit dem Hormon Cortisol. Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben gibt es für keine der beiden Pflanzen. Unsere Ashwagandha Bio Kapseln enthalten einen Wurzelextrakt in Bio-Qualität.

Kaffee, Tee und dunkle Schokolade

Koffein wirkt schnell und zuverlässig, aber es leiht Energie, statt sie zu liefern. Grüner Tee bringt neben Koffein die Aminosäure L-Theanin mit, weshalb ihn viele als weniger hektisch empfinden. Dunkle Schokolade und frische Beeren sind der angenehmste Teil dieses Plans.

Wer eine Kur mit Bitterpflanzen einlegen möchte, findet sie im Leberkraft – 30-Tage-Leber-Boost. Wichtiger für den Alltag sind allerdings die unspektakulären Punkte: genug trinken, regelmäßig essen, sieben bis acht Stunden schlafen und sich zwischendurch bewegen.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Nährstoffe haben mit dem Energiestoffwechsel zu tun?

Magnesium, Vitamin B12, Eisen und die B-Vitamine haben dazu geprüfte Angaben. Für Coenzym Q10 gibt es keine, obwohl es in der Atmungskette der Zelle sitzt.

Was bringen Algenpulver wirklich?

Sie sind nährstoffdicht und bringen Farbe in den Smoothie. Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben gibt es für Chlorella, Spirulina und Gerstengras nicht.

Welche Rolle spielen gesunde Fette?

Fett ist der dichteste Energieträger und die Voraussetzung dafür, dass die Vitamine A, D, E und K aufgenommen werden.

Was sind Adaptogene?

Ein Sammelbegriff aus der Pflanzenkunde für Gewächse, die traditionell in Belastungsphasen eingesetzt werden — etwa Ashwagandha und Reishi. Lebensmittelrechtlich gibt es dazu keine zugelassenen Angaben.

Und wenn es schnell gehen muss?

Dunkle Schokolade, grüner Tee und Beeren. Koffein und L-Theanin im Tee wirken sanfter als eine große Tasse Kaffee.

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