Kostenloser Versand60 Tage Geld-zurück-GarantieBio-zertifizierter Betrieb35.000+ zufriedene Kunden★★★★★Bewertungen
ProduktfinderDein Rezeptplan

Stressresilienz und Ernährung

Adaptogene und Nährstoffe: was geprüft ist und was noch erforscht wird

Stressresilienz und Ernährung

Dauerstress ist selten ein einzelnes großes Ereignis. Meistens ist es die Summe: Termine, Erreichbarkeit, Verpflichtungen, zu kurze Nächte. Ernährung räumt das nicht weg — aber der Körper braucht unter Belastung dieselben Nährstoffe wie sonst, oft mit weniger Zeit fürs Kochen. Dieser Artikel zeigt, welche Nährstoffe dabei eine geprüfte Rolle haben und was hinter den Pflanzen steckt, die als Adaptogene gehandelt werden.

Der Einfluss von Nährstoffen auf das Stressmanagement

Unter Belastung läuft der Stoffwechsel auf höherer Drehzahl, und die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen entscheidet mit, ob der Körper mithält. Magnesium hat dafür gleich mehrere zugelassene Angaben: Es trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Gute Quellen sind Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkorn; als Präparat findest du es im Magnesium Citrat forte.

Auch Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Die Nebennieren enthalten besonders viel davon — deshalb taucht das Vitamin in fast jedem Text über Stress auf. Was daraus für die Praxis folgt, ist damit allerdings noch nicht gesagt.

Adaptogene: was hinter dem Begriff steckt

Adaptogen ist kein rechtlicher Begriff, sondern ein Sammelname aus der Pflanzenkunde für Gewächse, die traditionell in Belastungsphasen eingesetzt werden. Der bekannteste Vertreter ist Ashwagandha, die Schlafbeere. Im Ayurveda zählt sie zu den Rasayana-Pflanzen; ihr Wurzelextrakt wird in Studien vor allem im Zusammenhang mit dem Hormon Cortisol untersucht. Unsere Ashwagandha Bio Kapseln enthalten einen Wurzelextrakt.

Der zweite Klassiker ist Reishi, ein holziger Baumpilz. In der traditionellen chinesischen Medizin trägt er den Namen Lingzhi und wird seit Jahrhunderten als Tee oder Auszug verwendet. Zum Geschmack: deutlich bitter, deshalb meist mit Ingwer oder Zitrone kombiniert.

Omega-3-Fettsäuren: EPA und DHA

Omega-3-Fettsäuren sind Bausteine jeder Zellmembran, und im Gehirn ist DHA die mengenmäßig wichtigste mehrfach ungesättigte Fettsäure. Zugelassen ist: EPA und DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei, DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Der Zusammenhang zwischen Omega-3 und der Stimmungslage wird seit Jahren untersucht, die Ergebnisse sind uneinheitlich.

Praktisch heißt das: zwei Portionen fetter Seefisch pro Woche — Hering, Makrele, Lachs, Sardine. Wer keinen Fisch isst, kommt über Mikroalgenöl an EPA und DHA; Leinöl liefert nur die pflanzliche Vorstufe ALA, die der Körper nur zu einem kleinen Teil umbaut.

Antioxidantien und oxidativer Stress

Oxidativer Stress beschreibt ein Ungleichgewicht: Es entstehen mehr freie Radikale, als der Körper abfängt. Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen — dieser Satz ist geprüft und gilt für das Vitamin. Bei OPC (Traubenkernextrakt) ist die Lage anders: Für diese Polyphenole gibt es keine zugelassene Angabe, sie sind seit Jahrzehnten Gegenstand von Laboruntersuchungen. Als Präparat gibt es sie bei uns als OPC 500mg hochdosiert.

Mariendistel und Ingwer

Zwei Pflanzen tauchen in Stresstexten immer wieder auf. Die Mariendistel (Silymarin) ist die traditionelle Leberpflanze Europas; Silymarin, das Stoffgemisch aus ihren Früchten, gehört zu den am besten untersuchten Pflanzenstoffen überhaupt. In unserem Leberkraft – 30-Tage-Leber-Boost steckt sie als Extrakt.

Ingwer (Gingerol) ist die zweite. Die scharfe Wurzel gehört in Asien seit Jahrtausenden in Küche und Hausapotheke, frisch aufgegossen als Tee oder gerieben ins Essen. Die Schärfe stammt vom Gingerol, das beim Trocknen zu Shogaol umgebaut wird — deshalb schmeckt gemahlener Ingwer anders als frischer.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Verwandte Lexikon-Einträge

Häufig gestellte Fragen

Was ist Ashwagandha?

Eine Pflanze aus dem Ayurveda, dort Rasayana genannt. Der Wurzelextrakt wird in Studien im Zusammenhang mit dem Hormon Cortisol untersucht; eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe gibt es für sie nicht.

Welche Rolle spielen Antioxidantien?

Sie fangen freie Radikale ab. Für Vitamin C, Vitamin E, Selen, Kupfer und Riboflavin gibt es dazu geprüfte Angaben zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Für Pflanzenstoffe wie OPC gibt es sie nicht.

Was macht Magnesium im Körper?

Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkorn sind die besten Quellen.

Welche Rolle spielen Omega-3-Fettsäuren?

EPA und DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei, DHA zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion. Zwei Portionen fetter Seefisch pro Woche decken den Bedarf; ohne Fisch hilft Mikroalgenöl.

Welche Pflanzen werden im Zusammenhang mit Stress genannt?

Vor allem Ashwagandha und Reishi, dazu Rosenwurz. Alle drei stammen aus traditionellen Heilsystemen. Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben gibt es für keine davon.

Passende Produkte