Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist eines der bekanntesten Vitamine und für seine vielfältigen gesundheitlichen Vorteile geschätzt. Als wasserlösliches Vitamin kann es vom Körper nicht gespeichert werden und muss daher regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Eine der wichtigsten Funktionen von Vitamin C ist seine Rolle als starkes Antioxidans. Es schützt die Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale, die bei Stoffwechselprozessen und durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung und Umweltverschmutzung entstehen. Dieser Schutz kann dazu beitragen, den Alterungsprozess zu verlangsamen und das Risiko für chronische Krankheiten zu senken. Vitamin C ist entscheidend für die normale Funktion des Immunsystems. Es unterstützt die Produktion und Funktion von weißen Blutkörperchen, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C kann die Dauer und Schwere von Erkältungen verkürzen. Des Weiteren ist Vitamin C für die Kollagenbildung unerlässlich. Kollagen ist ein wichtiges Strukturprotein, das für die Gesundheit von Haut, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch und Blutgefäßen benötigt wird. Vitamin C trägt auch zur Verbesserung der Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen bei und ist an der Regeneration von Vitamin E, einem weiteren wichtigen Antioxidans, beteiligt. Ein Mangel an Vitamin C kann zu Skorbut führen, einer Krankheit, die sich durch Müdigkeit, Zahnfleischbluten und Gelenkschmerzen äußert. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt laut DGE bei 95 mg für Frauen und 110 mg für Männer. Raucher haben einen erhöhten Bedarf. Gute Vitamin-C-Quellen sind frisches Obst und Gemüse wie Zitrusfrüchte, Paprika, Brokkoli, Erdbeeren und Kiwis. Nahrungsergänzungsmittel können eine sinnvolle Ergänzung sein, um den Bedarf zu decken.
Natürliche Quellen
Zitrusfrüchte, Paprika, Kiwi, Brokkoli, Beeren, Hagebutten.
Wissenschaftliche Quellen
DGE, BfR, EFSA, PubMed, Linus Pauling Institute