Natürliche Hilfe bei Glutenunvertraeglichkeit
Was bei Glutenunverträglichkeit wirklich hilft – fundierte Informationen, Ernährungstipps und natürliche Nährstoff-Unterstützung
Blähungen nach dem Brot, Müdigkeit nach der Pasta, Hautprobleme ohne erkennbaren Grund? Eine Glutenunverträglichkeit kann vielfältige Beschwerden verursachen und wird häufig erst spät erkannt. Millionen Menschen in Österreich und Deutschland reagieren empfindlich auf das Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel vorkommt.
Während bei einer Zöliakie eine strikte, lebenslange glutenfreie Ernährung medizinisch notwendig ist, profitieren auch Menschen mit einer Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS) oder Weizensensitivität von einer bewussten Ernährung. Zusätzlich kann eine gezielte Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen die Darmgesundheit unterstützen und typische Mangelzustände ausgleichen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, was hinter den Beschwerden steckt, welche Nährstoffe eine wichtige Rolle spielen und wie Sie Ihren Alltag glutenfrei gestalten können.
Was ist eine Glutenunverträglichkeit?
Unter dem Begriff Glutenunverträglichkeit werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, die durch den Verzehr glutenhaltiger Getreide ausgelöst werden:
- Zöliakie: Eine autoimmune Erkrankung, bei der Gluten die Dünndarmschleimhaut schädigt. Die Diagnose erfolgt über Blutwerte (Antikörper) und Dünndarmbiopsie.
- Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS): Beschwerden nach Glutenverzehr ohne nachweisbare Zöliakie oder Weizenallergie.
- Weizenallergie: Eine klassische IgE-vermittelte Allergie gegen Weizenproteine.
Typische Symptome sind Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, Bauchschmerzen, chronische Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Hautausschläge und bei Zöliakie auch Nährstoffmängel durch die geschädigte Darmflora und Schleimhaut. Eine saubere Diagnostik durch einen Arzt ist essenziell – die eigenständige Diät ohne Abklärung kann die Diagnose erschweren.