Gerstengras und Chlorophyll gelten vielen als grüne Wundermittel. Was steckt wirklich dahinter? Gerstengras, das junge Blatt der Gerstenpflanze, wird vor allem wegen seiner Nährstoffdichte geschätzt, Chlorophyll ist der Blattfarbstoff, der Pflanzen grün macht. Beide liefern Mikronährstoffe. Hier liest du, was belegt ist, was Marketing ist und wie du das Pulver sinnvoll verwendest.
Die Nährstoffdichte von Gerstengras
Gerstengras ist das junge Blatt der Gerstenpflanze und liefert Vitamine und Mineralstoffe. Dazu gehört Vitamin C, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt, und Magnesium, das zu einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. Vitamin B12 steckt dagegen nicht darin: Pflanzen bilden es nicht. Wer sich vegan ernährt, deckt es über ein Präparat.
Wegen dieser Nährstoffdichte steckt Gerstengras in Superfood-Mischungen wie unserem Power Foods Trio, das es mit Spirulina und Dulse kombiniert.
Chlorophyll und der Säure-Basen-Mythos
Chlorophyll ist der Farbstoff, mit dem Pflanzen Licht in Energie umwandeln. In Ratgebern wird ihm gern eine basische Wirkung zugeschrieben. Der Körper hält den pH-Wert des Blutes über Lunge und Nieren in einem engen Bereich konstant, über die Ernährung lässt er sich nicht verschieben. Was bleibt, ist der Blattfarbstoff selbst: chemisch ein naher Verwandter des roten Blutfarbstoffs, mit Magnesium statt Eisen im Zentrum – und deshalb ein beliebtes Forschungsobjekt.
Chlorophyll wird oft zusammen mit Spirulina und Chlorella angeboten, weil beide Algen ebenfalls viel davon enthalten. Zu einer zugelassenen gesundheitsbezogenen Angabe hat es keine dieser Pflanzen gebracht.
Gerstengras und Chlorophyll zusammen gedacht
Die beiden gehören zusammen, weil das eine das andere mitbringt: Der Farbstoff sitzt im Blatt, und je grüner das Pulver, desto mehr davon ist drin. Wer Gerstengras nimmt, nimmt Chlorophyll automatisch mit. Ein eigenes Chlorophyllpräparat braucht es dafür nicht.
Aus unserem Sortiment gehört auch Prostakraft in die Reihe der pflanzlichen Zusammenstellungen. Welches Produkt zu dir passt, hängt davon ab, wonach du suchst – nicht davon, wie grün es ist.
Gerstengras in den Alltag bringen
Gerstengraspulver ist vielseitig und lässt sich in Smoothies, Säfte oder Wasser einrühren. Nimm kalte oder handwarme Flüssigkeit, kein kochendes Wasser: Hitze zerstört einen Teil der empfindlichen Vitamine. Der Geschmack ist deutlich grasig, mit Apfel, Banane oder Zitrone kommst du besser damit zurecht.
Wenn du breiter aufstellen willst, findest du bei uns auch Spermidin oder Chlorella Bio Tabletten. Alle drei sind Pulver oder Tabletten für den täglichen Gebrauch und lassen sich ohne Aufwand in den Morgen einbauen.
Mögliche Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen
Gerstengras und Chlorophyll gelten als gut verträglich. Bei zu hoher Dosierung können Übelkeit oder Magenbeschwerden auftreten. Fang mit einer kleinen Menge an und steigere langsam. Bei Glutenunverträglichkeit ist Vorsicht angebracht: Das junge Gras enthält in der Regel wenig Gluten, Verunreinigungen mit Getreidekörnern sind damit aber nicht ausgeschlossen.
Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst oder eine Erkrankung hast, sprich vor der Einnahme neuer Nahrungsergänzung mit deinem Arzt.
Disclaimer: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
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Häufig gestellte Fragen
Was steckt in Gerstengras?
Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin C und Magnesium, dazu Ballaststoffe und Chlorophyll. Vitamin B12 gehört nicht dazu.
Was ist Chlorophyll?
Der grüne Blattfarbstoff, mit dem Pflanzen Licht in Energie umwandeln. Eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe gibt es für ihn nicht.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Gerstengras?
Bei zu hoher Dosierung können Magenbeschwerden auftreten. Halte dich an die Mengenangabe auf der Packung.
Wie kann ich Gerstengras in meine Ernährung integrieren?
Rühr das Pulver in Smoothies, Säfte oder Wasser ein, am besten kalt oder handwarm. Es steckt auch in fertigen Superfood-Mischungen.
Macht Chlorophyll den Körper basisch?
Nein. Den pH-Wert des Blutes hält der Körper über Lunge und Nieren konstant, über die Ernährung lässt er sich nicht verschieben.


