Natürliche Hilfe bei Uebergewicht
Ganzheitlich zum Wohlfühlgewicht – mit Mikronährstoffen, Ernährung & Bewegung
Übergewicht ist in Österreich weit verbreitet – laut Statistik Austria sind rund die Hälfte der Erwachsenen betroffen. Doch Übergewicht ist kein kosmetisches Problem, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Stoffwechsel, Hormonen, Ernährung, Bewegung und Psyche. Wer nachhaltig ein gesundes Gewicht erreichen möchte, braucht mehr als kurzfristige Diäten.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Kombination aus ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und gezielt eingesetzten Mikronährstoffen lässt sich der Stoffwechsel natürlich unterstützen. Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe tragen nachweislich zu einem normalen Energiestoffwechsel bei – ein wichtiger Faktor für Menschen, die ihr Gewicht regulieren möchten.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Ursachen hinter Übergewicht stecken können, welche Nährstoffe unterstützend wirken und wann der Gang zum Arzt sinnvoll ist.
Was ist Übergewicht – und ab wann spricht man davon?
Übergewicht bezeichnet eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts. Als Orientierung dient der Body-Mass-Index (BMI), berechnet aus Körpergewicht (kg) geteilt durch Körpergröße im Quadrat (m²):
- BMI 18,5–24,9: Normalgewicht
- BMI 25–29,9: Übergewicht (Präadipositas)
- BMI ab 30: Adipositas (Fettleibigkeit)
Neben dem BMI ist auch der Taillenumfang aussagekräftig: Ab 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern steigt das Risiko für stoffwechselbedingte Begleiterscheinungen. Besonders das viszerale Bauchfett gilt als stoffwechselaktiv und sollte im Blick behalten werden.
Wichtig: Der BMI ist nur ein grober Richtwert. Muskulöse Menschen können einen hohen BMI haben, ohne übergewichtig zu sein. Eine professionelle Körperanalyse beim Arzt oder Ernährungsberater gibt genauere Auskunft.
Mögliche Ursachen von Übergewicht
Übergewicht entsteht meist durch ein Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr und -verbrauch – doch die Gründe dafür sind vielfältig:
- Ernährung: Zu viele verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Weißmehl und versteckte Fette
- Bewegungsmangel: Sitzender Lebensstil, wenig Alltagsaktivität
- Hormonelle Faktoren: Schilddrüsenunterfunktion, Insulinresistenz, Wechseljahre
- Chronischer Stress: Erhöhte Cortisol-Werte fördern Bauchfett
- Schlafmangel: Beeinflusst Hunger- und Sättigungshormone (Leptin, Ghrelin)
- Darmflora-Dysbalance: Die Darmflora spielt eine Rolle bei der Energiegewinnung aus Nahrung
- Genetische Veranlagung und Medikamentennebenwirkungen
- Emotionales Essen: Frust, Langeweile oder Belohnung
Eine Fehlfunktion der Leber (z. B. Fettleber) kann den Stoffwechsel zusätzlich belasten und Gewichtsreduktion erschweren.
Nährstoffe, die den Stoffwechsel unterstützen können
Bestimmte Mikronährstoffe tragen laut EFSA zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit bei – wichtige Voraussetzungen für einen aktiven Lebensstil:
- Magnesium: Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur normalen Muskelfunktion bei
- Vitamin B12: Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit bei
- Vitamin D3: Trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei – oft unterversorgt bei Übergewicht
- Chlorella & Spirulina: Nährstoffdichte Algen mit hohem Protein- und Chlorophyllgehalt
- Gerstengras: Reich an Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen
- Ashwagandha: Adaptogen, kann bei stressbedingtem Essverhalten unterstützend wirken
- Artischocke & Mariendistel: Traditionell zur Unterstützung der Leberfunktion geschätzt
- Omega-3-Fettsäuren: Tragen zur normalen Herzfunktion bei
Unser Power Foods Trio mit Spirulina, Dulse & Gerstengras liefert eine kompakte Nährstoffdichte. Für Leberunterstützung eignet sich unser Leberkraft 30-Tage-Boost, und Magnesium Citrat forte versorgt zuverlässig mit bioverfügbarem Magnesium.
Ernährungs- & Lifestyle-Tipps bei Übergewicht
Nachhaltige Gewichtsreduktion gelingt nicht über Crash-Diäten, sondern durch langfristige Veränderungen. Unsere Empfehlungen:
- Vollwertig essen: Viel Gemüse, hochwertige Proteine (Fisch, Eier, Hülsenfrüchte), gesunde Fette (Olivenöl, Nüsse, Avocado)
- Zucker & Weißmehl reduzieren: Stabilisiert den Blutzucker und hilft gegen Heißhunger
- Ballaststoffe erhöhen: 30 g täglich durch Gemüse, Beeren, Haferflocken, Leinsamen
- Bewegung integrieren: Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche plus 2× Krafttraining
- Intervallfasten prüfen: 16:8-Methode kann den Stoffwechsel entlasten (bitte vorher ärztlich abklären)
- Ausreichend Wasser: 2–3 Liter täglich, vor den Mahlzeiten
- Schlafqualität: 7–8 Stunden erholsamer Schlaf regulieren Hungerhormone
- Stressmanagement: Meditation, Yoga, Spaziergänge senken Cortisol
- Achtsam essen: Langsam kauen, keine Ablenkung – fördert natürliches Sättigungsgefühl
Tipp: Ein Ernährungstagebuch über 1–2 Wochen schafft Bewusstsein für versteckte Kalorienquellen.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist in folgenden Situationen sinnvoll:
- BMI über 30 (Adipositas) oder starker Taillenumfang
- Unerklärliche Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung
- Begleitende Beschwerden: Bluthochdruck, erhöhte Blutzucker- oder Cholesterinwerte
- Schlafapnoe, Gelenkbeschwerden, Atemnot bei leichter Belastung
- Verdacht auf hormonelle Ursachen: Schilddrüse, PCOS, Nebennieren
- Psychisches Leiden: Essstörungen, emotionales Essen, Depression
Eine Blutuntersuchung kann wichtige Werte wie Schilddrüsenhormone, Blutzucker (HbA1c), Leberwerte, Vitamin D und B12 abklären. Bei Bedarf wird der Arzt eine Ernährungsberatung oder in schweren Fällen weitergehende Therapien empfehlen.