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Shiitake und Lentinan

Speisepilz aus Ostasien und sein Beta-Glucan

Shiitake und Lentinan

Der Shiitake ist nach dem Champignon der meistgezüchtete Speisepilz der Welt und eine feste Größe in der ostasiatischen Küche. In der traditionellen chinesischen Medizin wird er seit Jahrhunderten verwendet, in Japan gehört er zu den Grundzutaten. Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses steht Lentinan, ein Polysaccharid aus der Gruppe der Beta-Glucane.

Für Shiitake und Lentinan gibt es keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Über Pilze und ihre Inhaltsstoffe darf nur sachlich informiert werden. Was sich sagen lässt: was drinsteckt, wie er wächst, wie er in der Küche funktioniert und woran geforscht wird. Genau darum geht es hier.

Was ist der Shiitake-Pilz?

Der Shiitake (Lentinula edodes) ist ein Holzbewohner und stammt aus Ostasien. Er wächst auf absterbendem Laubholz, traditionell auf dem Shii-Baum, dem er seinen Namen verdankt. Angebaut wird er heute auf Holzstämmen oder auf Substratblöcken aus Sägemehl.

Wie alle Pilze enthält er Ergosterol, aus dem unter UV-Licht Vitamin D entsteht. Getrocknete Pilze aus der Sonne liefern davon deutlich mehr als frische aus dem dunklen Zuchtraum. Als Vitamin B12-Quelle taugt er dagegen nicht verlässlich: Die gemessenen Gehalte schwanken stark, und ein Teil davon sind Verbindungen, die der Mensch nicht verwerten kann.

Lentinan: das Beta-Glucan im Shiitake

Lentinan ist ein Polysaccharid und der bekannteste Inhaltsstoff des Shiitake. Es gehört zu den Beta-Glucanen, langkettigen Zuckerverbindungen, die auch in Hafer, Bäckerhefe und anderen Pilzen vorkommen. Isoliert wurde es in den 1960er-Jahren in Japan, seither ist es eines der meistuntersuchten Pilz-Polysaccharide.

Die Forschung dazu läuft seit Jahrzehnten und findet vor allem im Labor und im Tierversuch statt. Für den Verzehr von Shiitake als Lebensmittel lässt sich daraus keine gesundheitsbezogene Aussage ableiten, und eine zugelassene Angabe gibt es nicht. Wer Shiitake isst, isst einen sehr guten Speisepilz. Mehr gibt die Datenlage nicht her.

Nährwerte und Inhaltsstoffe

Shiitake liefert Eiweiß, Ballaststoffe und B-Vitamine, dazu Kalium und Kupfer. Er enthält außerdem Spermidin, einen Stoff, der in der Alternsforschung viel beachtet wird. Für den charakteristischen Geruch sorgt Lenthionin, eine Schwefelverbindung, die beim Trocknen und Einweichen erst richtig entsteht.

Getrocknet ist der Pilz eine Umami-Bombe: Beim Trocknen steigt der Gehalt an Guanylat, dem Geschmacksstoff, der Pilzbrühe ihre Tiefe gibt. Wer sein Sortiment an pflanzlichen Zusammenstellungen erweitern will, findet bei uns außerdem Leberkraft – 30-Tage-Leber-Boost.

Kulinarische Verwendung des Shiitake-Pilzes

In der Küche ist der Shiitake wegen seines kräftigen Umami-Geschmacks geschätzt. Er passt in Suppen, Saucen und asiatische Gerichte, seine feste Textur macht ihn zum guten Fleischersatz in vegetarischen Gerichten. Brate ihn scharf an, statt ihn zu dünsten: Erst dann kommt das Aroma heraus.

Am einfachsten arbeitest du mit getrockneten Shiitake. Eine halbe Stunde in warmem Wasser einweichen, dann die Stiele entfernen, die zäh bleiben. Das Einweichwasser wegzuschütten wäre schade, darin steckt der meiste Geschmack. Es ist die Basis für Brühen und Saucen.

Shiitake-Pilze in der Nahrungsergänzung

Shiitake gibt es auch als Extrakt in Kapsel- oder Pulverform. Der praktische Vorteil liegt auf der Hand: eine feste Menge, jeden Tag, ohne dass frische Pilze im Kühlschrank liegen müssen. Achte beim Kauf darauf, ob das Präparat aus dem Fruchtkörper stammt oder aus dem Myzel auf Getreidesubstrat. Das ist ein deutlicher Qualitätsunterschied, der sich am Preis ablesen lässt.

Wer mehrere pflanzliche Präparate kombinieren möchte, findet bei uns unter anderem Ashwagandha Bio Kapseln. Sprich die Kombination mit deinem Arzt ab, besonders wenn du regelmäßig Medikamente nimmst.

Bitte beachte: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist an Shiitake und Immunsystem dran?

Für Shiitake und Lentinan gibt es keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Die Forschung dazu läuft seit Jahrzehnten, überwiegend im Labor und im Tierversuch.

Kann Shiitake zur täglichen Ernährung hinzugefügt werden?

Ja, Shiitake lässt sich frisch oder getrocknet in vielen Gerichten verwenden, außerdem gibt es Extrakte als Kapseln oder Pulver.

Was ist Lentinan?

Ein Polysaccharid aus dem Shiitake, das zur Gruppe der Beta-Glucane gehört. Isoliert wurde es in den 1960er-Jahren in Japan.

Kann die Einnahme von Shiitake Nebenwirkungen haben?

In seltenen Fällen können Verdauungsbeschwerden auftreten. Rohe oder zu kurz gegarte Shiitake lösen bei manchen Menschen einen juckenden Hautausschlag aus, gar sie deshalb immer gut durch.

Ist Shiitake für Vegetarier und Veganer geeignet?

Ja, Shiitake ist ein pflanzliches Lebensmittel und eignet sich für vegetarische und vegane Ernährung.

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