Burger mit Lachsfrikadelle, Mais und hausgemachter Remoulade
Leichter Fisch-Burger mit proteinreicher Lachsfrikadelle – eine sättigende Option für eine bewusste Ernährung.
53 Min
Gesamt
4
Portionen
einfach
Niveau
Dieser Burger vereint eine saftige Lachsfrikadelle mit knackigem Gemüse und einer frischen, selbst gemachten Remoulade – ganz ohne Kompromisse beim Geschmack. Dank des hochwertigen Proteins aus dem Lachs und der leichten Zubereitung mit Rapsöl passt er hervorragend in eine ausgewogene, kalorientbewusste Ernährung.
Mit 33 g Protein pro Portion und einer sättigenden Kombination aus magerem Fisch und frischem Gemüse unterstützt dieses Rezept eine kalorientbewusste Ernährung.
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Zubereitung
1
Das Lachsfilet unter fließendem kaltem Wasser abspülen und anschließend mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Das Filet in grobe Würfel schneiden und im Blitzhacker kurz und grob zerkleinern, sodass noch kleine Stückchen erkennbar bleiben.
Tipp: Nicht zu fein hacken – eine leicht stückige Konsistenz sorgt für einen saftigen Biss.
2
Die Frühlingszwiebel waschen, die äußeren Blätter entfernen und die Zwiebel sehr fein schneiden. Die Maiskörner in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.
3
Den grob zerkleinerten Lachs mit der Frühlingszwiebel, den abgetropften Maiskörnern, dem Tomatenmark, dem rohen Ei und den Semmelbröseln zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Die Masse anschließend etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit sie sich besser formen lässt.
Tipp: Wer die Masse etwas fester möchte, kann noch einen halben Esslöffel Semmelbrösel zusätzlich einarbeiten.
4
Für die Remoulade die hart gekochten Eier pellen und in feine Stücke hacken. Gewürzgurken und Kapern ebenfalls fein hacken. Alles zusammen mit der frisch gehackten Petersilie und der Mayonnaise unter die saure Sahne rühren. Die Sauce mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Die Remoulade lässt sich gut einen Tag im Voraus zubereiten – sie schmeckt durchgezogen noch aromatischer.
5
Die Lachsmasse mit Salz und Cayennepfeffer kräftig würzen. Daraus vier gleichmäßige Frikadellen formen.
6
Das Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Lachsfrikadellen hineinlegen und von jeder Seite jeweils 3–4 Minuten goldbraun braten.
Tipp: Die Frikadellen während des Bratens nicht zu oft wenden, damit sich eine schöne Kruste bildet.
7
Die Tomaten waschen, den Stielansatz herausschneiden und in jeweils vier gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Salatblätter waschen und gut trocken schütteln. Die Brötchen aufschneiden und auf jede untere Hälfte ein bis zwei Salatblätter legen.
8
Die fertig gebratene Lachsfrikadelle mit dem Curry-Extrakt bestreichen und auf das Salatbett setzen. Zwei Tomatenscheiben und einen großzügigen Löffel Remoulade daraufgeben, den Brötchendeckel aufsetzen und den Burger sofort servieren.
Tipp: Wer den Burger etwas leichter mag, lässt den Brötchendeckel weg und serviert ihn als Open-Face-Burger.
Unsere Tipps
Für eine noch leichtere Variante die Mayonnaise in der Remoulade durch zusätzliche saure Sahne oder fettarmen Joghurt ersetzen – das spart Kalorien, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.
Die Lachsfrikadellen lassen sich auch auf dem Grill zubereiten: Grillplatte leicht einölen und die Frikadellen bei mittlerer Hitze von jeder Seite 3–4 Minuten grillen.
Wer Kohlenhydrate reduzieren möchte, serviert die Lachsfrikadelle auf einem großen Salatblatt statt im Brötchen – mit Remoulade und Tomaten funktioniert das hervorragend als leichtes Hauptgericht.
Mit rund 629 kcal und 33 g Protein pro Portion liefert dieses Rezept eine sättigende, proteinreiche Mahlzeit, die sich gut in eine kalorientbewusste Tagesplanung integrieren lässt.
Gut für dich
Lachs liefert hochwertiges Protein sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die zur normalen Körperfunktion beitragen. Rapsöl enthält einen günstigen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und eignet sich besonders gut zum Braten.
Häufige Fragen
Kann ich die Lachsfrikadellen im Voraus zubereiten?
Ja, die rohe Lachsmasse lässt sich bis zu 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Fertig gebratene Frikadellen halten sich zugedeckt etwa 1–2 Tage im Kühlschrank und lassen sich in der Pfanne bei niedriger Hitze schonend aufwärmen.
Womit kann ich Maiskörner aus der Dose ersetzen?
Tiefgekühlter Mais funktioniert genauso gut – einfach vorher gut abtauen und trocken tupfen, damit die Frikadellenmasse nicht zu feucht wird. Alternativ eignen sich fein gewürfelte Paprika für eine leicht süßliche Note.
Kann ich den Lachs durch einen anderen Fisch ersetzen?
Forellen- oder Thunfischfilet (frisch) eignen sich gut als Ersatz. Thunfisch aus der Dose sollte zuvor sehr gut abgetropft werden, da überschüssige Flüssigkeit die Bindung der Masse beeinträchtigt.
Wie verhindere ich, dass die Frikadellen beim Braten auseinanderfallen?
Die 15-minütige Ruhezeit der Masse vor dem Formen ist entscheidend. Außerdem sollte das Öl heiß genug sein, bevor die Frikadellen in die Pfanne kommen – erst dann wenden, wenn sich eine feste Kruste gebildet hat.
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