Rosenkohlblätter in fruchtiger Orangen-Chili-Sauce
Leichtes Gemüsegericht mit nur 174 kcal pro Portion – ideal für eine kalorienreduzierte Ernährung.
25 Min
Gesamt
4
Portionen
einfach
Niveau
Zarte Rosenkohlblätter, kurz angeröstet und mit einer frisch-fruchtigen Orangen-Chili-Sauce verfeinert – dieses Gericht beweist, dass leichte Küche voller Geschmack stecken kann. Mit gerade einmal 174 kcal pro Portion ist es ein cleverer Begleiter auf dem Weg zu einer ausgewogenen Ernährung.
Mit nur 174 kcal und 9 g Protein pro Portion ist dieses Gericht sättigend und ideal für eine kalorienreduzierte Ernährung.
vegetarischkalorienarmlow-carb
Zubereitung
1
Den Rosenkohl gründlich unter fließendem Wasser waschen. Die äußeren Blätter vorsichtig ablösen und die Köpfe anschließend vollständig in ihre einzelnen Blätter zerlegen. Die Blätter in reichlich gesalzenem kochendem Wasser 2–3 Minuten blanchieren, dann sofort in eiskaltem Wasser abschrecken und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
Tipp: Das Abschrecken in Eiswasser stoppt den Garprozess sofort und erhält die lebendige grüne Farbe der Blätter.
2
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Chilischote waschen, der Länge nach halbieren, Kerne sowie Trennwände herauslösen und das Fruchtfleisch fein hacken. Von beiden Orangen die Schale als feine Zesten abreiben, danach den Saft beider Früchte auspressen.
Tipp: Für besonders feine Zesten empfiehlt sich eine Microplane-Reibe – so werden keine weißen Schalenstücke mitgerieben, die bitter schmecken können.
3
1 EL Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebelwürfel und gehackte Chili darin unter gelegentlichem Rühren glasig andünsten. Den Orangensaft angießen, die Zesten dazugeben und alles 2–3 Minuten sanft köcheln lassen. Die Speisestärke mit 1 EL kaltem Wasser glatt verrühren und die Mischung unter die Sauce rühren. Einmal aufkochen lassen, bis die Sauce leicht gebunden ist. Den Topf vom Herd nehmen und die Buttermilch einrühren. Mit Salz und Chilipulver abschmecken.
Tipp: Die Buttermilch erst nach dem Abheben vom Herd einrühren – so bleibt die Sauce cremig und flockt nicht aus.
4
Die verbleibende Butter (1 EL) in einer Pfanne bei hoher Hitze erhitzen. Die abgetropften Rosenkohlblätter hineingeben und unter Schwenken kurz anrösten, bis sie leicht goldbraune Stellen bekommen. Die Blätter in Schälchen oder tiefen Tellern anrichten, die Orangen-Chili-Sauce gleichmäßig darübergeben und das Gericht sofort servieren.
Unsere Tipps
Wer die Sauce noch cremiger mag, kann die Buttermilch durch fettarmen Joghurt ersetzen – das erhöht den Proteingehalt leicht.
Die Rosenkohlblätter lassen sich bereits am Vortag blanchiert und abgeschreckt im Kühlschrank aufbewahren, sodass das Gericht unter der Woche schnell zubereitet ist.
Für eine vegane Variante einfach die Butter durch Pflanzenöl und die Buttermilch durch ungesüßte Hafermilch mit einem Spritzer Zitronensaft ersetzen.
Mit 174 kcal, 9 g Protein und nur 7 g Fett pro Portion unterstützt dieses Gericht eine kalorienreduzierte, ausgewogene Ernährung.
Gut für dich
Rosenkohl liefert nennenswerte Mengen an Ballaststoffen und Pflanzeneiweiß, die zu einem anhaltenden Sättigungsgefühl beitragen können. Die frischen Orangen steuern natürliche Fruchtsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe bei, während Buttermilch als leichte Proteinquelle die Nährstoffbilanz dieses kalorienarmen Gerichts abrundet.
Häufige Fragen
Kann ich das Gericht vorbereiten und aufwärmen?
Die Sauce lässt sich gut einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die Rosenkohlblätter sollten erst kurz vor dem Servieren angeröstet werden, da sie sonst weich werden. Beim Aufwärmen der Sauce die Temperatur niedrig halten und die Buttermilch erst ganz am Ende erneut einrühren.
Lässt sich die Chilischote ersetzen, wenn ich es weniger scharf mag?
Ja, die frische Chilischote kann durch eine milde Paprikaschote ersetzt werden. Wer trotzdem etwas Schärfe möchte, gibt am Ende nach Geschmack etwas Chilipulver dazu und kann die Menge so präzise steuern.
Welche Orangen eignen sich am besten für dieses Rezept?
Saftige Tafelorangen oder Navelorangen funktionieren sehr gut. Wichtig ist, dass es sich um unbehandelte Früchte handelt, da die Schale als Zeste verwendet wird. Diese sind im Bio-Handel zuverlässig erhältlich.
Kann ich tiefgekühlten Rosenkohl verwenden?
Frischer Rosenkohl ist ideal, da sich die Blätter viel leichter einzeln ablösen lassen. Tiefgekühlter Rosenkohl ist bereits gegart und lässt sich kaum mehr in Einzelblätter zerlegen – er eignet sich daher für dieses Rezept nur eingeschränkt.
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