Sättigender Hülsenfrucht-Topf mit viel Ballaststoffen und Pflanzeneiweiß – ideal für eine kalorienreduzierte Ernährung.
80 Min
Gesamt
2
Portionen
einfach
Niveau
Dieser herzhafte Kichererbsen-Spinat-Topf vereint knackige Hülsenfrüchte, zartes Blattgemüse und aromatische Gewürze zu einem vollwertigen Gericht. Mit nur 380 kcal pro Portion und beeindruckenden 17 g Ballaststoffen ist er eine clevere Wahl für alle, die bewusst essen möchten.
Mit 380 kcal pro Portion, 20 g Pflanzenprotein und 17 g Ballaststoffen sättigt dieser Topf langanhaltend bei überschaubarer Kalorienzahl.
Die Kichererbsen am Vorabend in eine große Schüssel füllen, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und mindestens 12 Stunden einweichen.
Tipp: Je länger die Kichererbsen quellen, desto kürzer die spätere Garzeit – über Nacht ist ideal.
2
Das Einweichwasser abgießen, die Kichererbsen in einen Kochtopf umfüllen und mit der doppelten Menge frischem Wasser auffüllen. Das Wasser zum Kochen bringen und die Kichererbsen bei niedriger Hitze etwa 35 Minuten weich garen.
3
Den tiefgekühlten Blattspinat aus dem Gefrierfach nehmen und bei Zimmertemperatur vollständig auftauen lassen.
Tipp: Wer es schneller mag, kann den Spinat in einem Sieb unter warmem Wasser auftauen und anschließend gut ausdrücken.
4
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und so fein wie möglich hacken.
5
Die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, kurz in kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Die Tomaten halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in gleichmäßige Würfel schneiden.
Tipp: Das Häuten der Tomaten macht die Textur des Topfes besonders angenehm – der Schritt lohnt sich.
6
Den Rosmarinzweig unter fließendem Wasser abspülen, trocken schütteln und die Nadeln sorgfältig vom Stiel abzupfen.
7
Die gegarten Kichererbsen durch ein Sieb abgießen und die Kochflüssigkeit dabei in einem Behälter auffangen und beiseite stellen.
Tipp: Die aufgefangene Kochflüssigkeit (Aquafaba) verleiht dem Topf eine angenehme Bindung.
8
Olivenöl und Agavendicksaft in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten.
9
Die abgetropften Kichererbsen zusammen mit etwas aufgefangener Kochflüssigkeit, den Rosmarinnadeln, dem Lorbeerblatt, Chilipulver und gemahlenem Kreuzkümmel in den Topf geben. Alles bei kleiner Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Tipp: Die Menge der Kochflüssigkeit nach gewünschter Konsistenz anpassen – für einen sämigeren Topf etwas mehr verwenden.
10
Die Tomatenwürfel und den aufgetauten Spinat unterheben und das Gericht bei niedriger Hitze weitere 15 Minuten ziehen lassen. Das Lorbeerblatt herausnehmen, den Topf mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.
Unsere Tipps
Wer Zeit sparen möchte, kann statt getrockneter Kichererbsen abgetropfte Kichererbsen aus der Dose verwenden – einfach die Garzeit überspringen und direkt zum Andünsten einsteigen.
Für eine noch intensivere Würze die Kreuzkümmelmenge leicht erhöhen oder eine kleine Messerspitze Kurkuma mitgaren – das gibt dem Topf eine goldene Farbe und wärmere Aromatik.
Der Topf schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Gewürze vollständig einziehen – ideal zum Meal-Prepping für die ganze Woche.
Mit nur 380 kcal, 20 g Protein und 17 g Ballaststoffen pro Portion liefert dieses Gericht nachhaltige Sättigung bei moderatem Kaloriengehalt.
Gut für dich
Kichererbsen sind eine ausgezeichnete pflanzliche Proteinquelle und liefern zugleich reichlich Ballaststoffe, die zur normalen Verdauungsfunktion beitragen. Spinat steuert wertvolle Mikronährstoffe bei, während hochwertiges Olivenöl einfach ungesättigte Fettsäuren liefert – alles zusammen eine nährstoffdichte Kombination für eine bewusste Ernährung.
Häufige Fragen
Kann ich den Topf vorbereiten und aufbewahren?
Ja, der Kichererbsen-Spinat-Topf lässt sich in einem verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren erwärmen und bei Bedarf einen Schuss Wasser hinzufügen.
Kann ich den Topf einfrieren?
Das Gericht lässt sich gut portionsweise einfrieren und hält sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann langsam erwärmen.
Womit kann ich den Agavendicksaft ersetzen?
Als Alternative eignet sich Ahornsirup oder ein Teelöffel milder Honig (dann nicht mehr vegan). Wer ganz auf Süßungsmittel verzichten möchte, kann den Agavendicksaft auch einfach weglassen – das Gericht schmeckt auch ohne ihn aromatisch.
Funktioniert das Rezept auch mit frischem Spinat statt tiefgekühltem?
Ja, frischer Blattspinat ist eine gute Alternative. Etwa 500–600 g frischer Spinat ersetzen die 300 g tiefgekühlten, da frischer Spinat beim Garen stark zusammenfällt. Den frischen Spinat erst in den letzten 5 Minuten unterheben, bis er zusammengefallen ist.
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