Ingwer und Curcuma sind zwei Wurzelgewürze, die nicht nur in der Küche beliebt sind, sondern auch in der traditionellen Gesundheitslehre seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt werden. Ihre positiven Eigenschaften werden auf ihre spezifischen Wirkstoffe zurückgeführt: Gingerol im Ingwer und Curcumin in der Curcumawurzel.
Ingwer ist bekannt dafür, dass er zur normalen Funktion des Verdauungstraktes beitragen kann. Er kann die Magenentleerung anregen und wird oft bei einem Gefühl von Übelkeit oder Völlegefühl eingesetzt. Gingerol, der scharfe Bestandteil des Ingwers, kann die Produktion von Verdauungssäften fördern und so die Aufspaltung der Nahrung unterstützen. Ein Tee aus frischem Ingwer nach dem Essen ist ein einfaches und wohltuendes Ritual.
Curcuma, auch als Gelbwurz bekannt, verdankt seine Wirkung hauptsächlich dem Curcumin. Dieser Stoff kann die Leber anregen, mehr Gallensäuren zu produzieren. Die Galle ist entscheidend für die Fettverdauung im Dünndarm. Indem Curcuma die Fettverdauung unterstützt, kann es dazu beitragen, Völlegefühl und Blähungen nach fettreichen Mahlzeiten zu reduzieren. Da Curcumin vom Körper nur schwer aufgenommen wird, empfiehlt sich die Kombination mit schwarzem Pfeffer (Piperin), um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.