Gefüllter Putenbraten mit Olivenpesto, Röstgemüse und cremigem Kartoffelpüree
Hochwertiges Protein trifft auf aromatisches Gemüse – eine sättigende Mahlzeit für eine bewusste Ernährung.
60 Min
Gesamt
4
Portionen
einfach
Niveau
Dieser gefüllte Putenbraten vereint zartes, mageres Fleisch mit würzigem Olivenpesto, frischem Basilikum und knackigem Röstgemüse zu einem Gericht, das sowohl geschmacklich als auch ernährungsphysiologisch überzeugt. Mit 76 g Protein pro Portion unterstützt er eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung, ohne auf Genuss verzichten zu müssen.
Mit 76 g Protein und magerem Putenbrustfilet als Hauptzutat ist dieses Gericht ideal für eine kalorienreduzierte, sättigende Ernährung beim Abnehmen.
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Zubereitung
1
Das Putenbrustfilet unter kaltem fließendem Wasser abwaschen und anschließend mit Küchenpapier vollständig trockentupfen. Das Fleisch seitlich so aufschneiden, dass es sich wie ein Buch aufklappen lässt, und beide Seiten großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.
Tipp: Achte darauf, das Fleisch gleichmäßig aufzuschneiden, damit die Füllung beim Aufrollen nicht herausrutscht.
2
Die aufgeklappte Innenseite des Fleisches gleichmäßig mit den 150 g schwarzem Olivenpesto bestreichen. Die abgezupften Basilikumblätter darauf verteilen und die 50 g geriebenen Parmesan gleichmäßig darüberstreuen.
Tipp: Frisches Basilikum verleiht der Füllung ein besonders intensives Aroma – lass die Stiele weg und verwende nur die Blätter.
3
Das Fleisch von einer langen Seite her fest aufrollen und die entstandene Rolle an mehreren Stellen mit Küchengarn zubinden, damit sie beim Garen ihre Form behält.
4
Die 4 Zwiebeln, 3 Möhren und 2 Knoblauchzehen schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Tipp: Die Möhren ruhig etwas größer schneiden – sie garen im Bratschlauch weich, behalten aber so etwas Biss.
5
Den Bratschlauch bereitstellen, die Putenrolle hineinlegen und das vorbereitete Gemüse sowie die 50 g schwarze Oliven ringsum verteilen. Den Schlauch sorgfältig verschließen und in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen legen. Den Braten darin etwa 45 Minuten schmoren lassen.
Tipp: Den Bratschlauch oben auf der Naht liegend in die Auflaufform legen – so kann kein Saft austreten.
6
Währenddessen die 1 kg Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und in reichlich kochendem Salzwasser 20–30 Minuten weich garen. Das Kochwasser abgießen und die Kartoffeln sofort durch eine Kartoffelpresse drücken.
Tipp: Mehlige Kartoffeln eignen sich am besten für ein cremiges, klumpenfreies Püree.
7
Das Kartoffelpüree mit Salz und frisch geriebenem Muskat abschmecken. Die 40 g Butter in Flöckchen untermengen und die 100 ml heiße Milch nach und nach einrühren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
Tipp: Die Milch unbedingt heiß zugeben – kalte Milch macht das Püree klebrig und schwer.
8
Den fertig gegarten Braten vorsichtig aus dem Bratschlauch nehmen, das Küchengarn entfernen und das Fleisch in gleichmäßige Scheiben schneiden. Zusammen mit dem Röstgemüse, dem im Schlauch aufgefangenen Bratensaft und dem Kartoffelpüree auf Tellern anrichten und sofort servieren.
Unsere Tipps
Das Kartoffelpüree lässt sich kalorienärmer gestalten, indem du die Butter halbierst und stattdessen etwas mehr heiße Milch verwendest – der cremige Charakter bleibt erhalten.
Den Braten kannst du am Vortag füllen, rollen und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen – so zieht die Füllung besser ein und das Garen am nächsten Tag gelingt noch entspannter.
Als Variation eignet sich grünes Basilikumpesto anstelle von schwarzem Olivenpesto – das ergibt ein milderes, leicht nussiges Aroma, das gut zur Pute passt.
Mit rund 76 g Protein pro Portion und magerem Putenbrustfilet als Basis liefert dieses Gericht eine hohe Sättigung bei gleichzeitig kontrolliertem Fettverhältnis – eine sinnvolle Wahl im Rahmen einer proteinreichen Abnehmernährung.
Gut für dich
Putenbrustfilet gehört zu den magersten Fleischsorten und liefert hochwertiges, vollständiges Protein, das den Muskelerhalt in einer kalorienreduzierten Phase unterstützt. Möhren und Zwiebeln tragen wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe sowie natürliche Ballaststoffe bei, die die Sättigung nach der Mahlzeit verlängern können.
Häufige Fragen
Kann ich den Braten auch ohne Bratschlauch zubereiten?
Ja, du kannst den Braten in einem Bräter mit Deckel bei 180 °C etwa 50–55 Minuten garen. Gieße dabei etwas Wasser oder Gemüsebrühe an, damit das Fleisch nicht austrocknet.
Wie lange ist der gegarte Putenbraten haltbar?
Im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt, hält sich der gegarte Braten etwa 2–3 Tage. Zum Aufwärmen die Scheiben kurz in etwas Bratensaft in der Pfanne erwärmen.
Kann ich die schwarzen Oliven weglassen oder ersetzen?
Die Oliven im Bratschlauch können ohne weiteres weggelassen werden, wenn du ein milderes Aroma bevorzugst. Als Alternative passen getrocknete Tomaten oder eingelegte Paprika sehr gut zum Gemüse.
Lässt sich der Braten vorbereiten und einfrieren?
Ja, der ungegarte, gefüllte und gebundene Braten lässt sich gut einfrieren. Tauche ihn über Nacht im Kühlschrank auf und gare ihn dann frisch im Bratschlauch – so bleibt das Fleisch besonders saftig.
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