Kupfer ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das im Körper vielfältige Aufgaben erfüllt. Es ist ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme, die als Biokatalysatoren für essenzielle Stoffwechselreaktionen dienen. Eine zentrale Funktion von Kupfer ist die Erhaltung von normalem Bindegewebe. Es ist für die Aktivität des Enzyms Lysyloxidase erforderlich, das für die Vernetzung von Kollagen und Elastin sorgt und somit die Festigkeit und Elastizität von Bindegewebe, Blutgefäßen und Knochen gewährleistet. Kupfer spielt auch eine entscheidende Rolle im Eisenstoffwechsel, indem es den normalen Eisentransport im Körper unterstützt. Es ist Teil des Enzyms Coeruloplasmin, das Eisen in eine Form umwandelt, die für den Transport im Blut geeignet ist. Darüber hinaus trägt Kupfer zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei, da es an der Synthese von Neurotransmittern und der Bildung der Myelinscheiden beteiligt ist. Als Bestandteil des Enzyms Superoxid-Dismutase trägt es dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Weitere Funktionen umfassen die Unterstützung des Immunsystems und des Energiestoffwechsels sowie die Beteiligung an der normalen Haar- und Hautpigmentierung. Ein Kupfermangel ist selten, kann aber zu Anämie, Knochenproblemen und neurologischen Störungen führen. Eine ausgewogene Ernährung mit Lebensmitteln wie Innereien, Schalentieren, Nüssen, Samen und Vollkornprodukten sichert in der Regel eine ausreichende Versorgung.
Wirkung
Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zu einer normalen Haar- und Hautpigmentierung, zu einem normalen Eisentransport im Körper, zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
Dosierung
Die DGE empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 1-1,5 mg. Das BfR empfiehlt, über Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr als 1 mg pro Tag aufzunehmen.
Natürliche Quellen
Leber, Austern, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Linsen, Zartbitterschokolade.
Wissenschaftliche Quellen
EFSA Journal 2009;7(9):1211