Chrom ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel spielt. Seine bekannteste Funktion ist die Beteiligung an der Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels. Chrom ist ein Bestandteil des sogenannten Glukosetoleranzfaktors (GTF), einer Substanz, die die Wirkung von Insulin verstärkt. Insulin ist das Hormon, das den Zellen signalisiert, Glukose aus dem Blut aufzunehmen, um sie zur Energiegewinnung zu nutzen. Durch die Verbesserung der Insulinwirkung hilft Chrom, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Diese Funktion macht Chrom zu einem wichtigen Nährstoff für den Glukosestoffwechsel. Darüber hinaus trägt Chrom zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei. Es ist an der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen beteiligt und unterstützt so die effiziente Nutzung dieser Nährstoffe durch den Körper. Obwohl der genaue Mechanismus noch erforscht wird, wird angenommen, dass Chrom die Aktivität verschiedener Enzyme beeinflusst, die an diesen Stoffwechselwegen beteiligt sind. Ein schwerer Chrommangel ist bei einer ausgewogenen Ernährung selten, kann aber zu Symptomen wie einer gestörten Glukosetoleranz (ähnlich wie bei Diabetes Typ 2) und einem abnormalen Fettstoffwechsel führen. Gute Chromquellen sind Vollkornprodukte, Fleisch, bestimmte Obst- und Gemüsesorten und Gewürze wie schwarzer Pfeffer. Die Aufnahme von Chrom aus der Nahrung kann relativ gering sein, und verschiedene Faktoren können sie beeinflussen.
Natürliche Quellen
Vollkornbrot, Linsen, Brokkoli, Rindfleisch, Traubensaft, schwarzer Pfeffer.