The role of vitamin K in soft-tissue calcification
Vervloet MG, Schurgers LJ
Vitamin K2 spielt eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von Kalkablagerungen in den Arterien, indem es das schützende Protein MGP aktiviert.
Die Kalzifizierung von Weichteilgewebe, insbesondere der Arterien, ist ein ernstes Gesundheitsrisiko. Dieser Übersichtsartikel fasst die wachsende Evidenz für die Rolle von Vitamin K bei der Hemmung der vaskulären Kalzifizierung zusammen. Vitamin K ist ein essentieller Kofaktor für die Aktivierung von Matrix-Gla-Protein (MGP), einem der stärksten Inhibitoren der Weichteilkalzifizierung.
Ein Mangel an Vitamin K führt zu inaktivem, uncarboxyliertem MGP (ucMGP), das die Kalziumablagerung in den Gefäßwänden nicht verhindern kann. Studien zeigen, dass hohe Spiegel von ucMGP im Blut mit einem erhöhten Risiko für arterielle Steifigkeit, Atherosklerose und kardiovaskuläre Mortalität verbunden sind. Insbesondere Vitamin K2 (Menachinon) hat sich als wirksamer bei der Aktivierung von MGP erwiesen als Vitamin K1.
Klinische Studien, wie die Rotterdam-Studie, haben gezeigt, dass eine hohe Aufnahme von Vitamin K2 über die Nahrung mit einem geringeren Risiko für koronare Herzkrankheit und Aortenkalzifizierung verbunden ist. Interventionsstudien deuten darauf hin, dass eine Supplementierung mit Vitamin K2 die Progression der arteriellen Steifigkeit verlangsamen kann.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin K, insbesondere K2, entscheidend ist, um die vaskuläre Kalzifizierung zu verhindern und die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu erhalten. Dies unterstreicht die Bedeutung von Vitamin K als 'Verkehrspolizist' für Calcium im Körper.
Diese Forschungsergebnisse sind für Kunden von großer Bedeutung, da sie zeigen, wie Vitamin K2 dazu beiträgt, Calcium in die Knochen zu leiten und gleichzeitig die Blutgefäße vor schädlichen Ablagerungen zu schützen.