Spermidine and resveratrol induce autophagy by distinct pathways converging on the acetylproteome
Morselli E, Mariño G, Bennetzen MV, Eisenberg T, Megalou E, Schroeder S, Cabrera S, Bénit P, Rustin P, Criollo A, Kepp O, Galluzzi L, Shen S, Malik SA, Maiuri MC, Horio Y, López-Otín C, Andersen JS, Tavernarakis N, Fimia GM, Piacentini M, Madeo F, Kroemer G
Spermidin und Resveratrol induzieren Autophagie über unterschiedliche, aber konvergierende Signalwege, die beide zu einer Deacetylierung von Proteinen führen.
Sowohl Spermidin als auch Resveratrol sind dafür bekannt, die Autophagie zu induzieren, einen zellulären Prozess, der für die Langlebigkeit entscheidend ist. Diese Studie untersuchte die molekularen Mechanismen, durch die diese beiden Verbindungen die Autophagie auslösen. Die Forscher fanden heraus, dass Spermidin und Resveratrol die Autophagie über unterschiedliche, aber konvergierende Signalwege induzieren.
Spermidin hemmt mehrere Acetyltransferasen, was zu einer Hypoacetylierung von Proteinen und zur Induktion von Autophagie führt. Resveratrol hingegen aktiviert das Sirtuin 1 (SIRT1), eine Deacetylase, die ebenfalls die Autophagie fördert. Obwohl die primären Ziele unterschiedlich sind, führen beide Wege zu einer Deacetylierung von Proteinen, die an der Autophagie beteiligt sind.
Die Studie zeigt, dass die Kombination von Spermidin und Resveratrol eine synergistische Wirkung auf die Induktion der Autophagie haben kann. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Supplementierung mit beiden Verbindungen eine wirksame Strategie zur Maximierung der gesundheitlichen Vorteile der Autophagie sein könnte.
Diese Studie erklärt die molekularen Mechanismen, durch die Spermidin und Resveratrol die Autophagie fördern, und legt nahe, dass eine kombinierte Einnahme synergistische Effekte haben könnte. Dies ist für Kunden interessant, die die Vorteile beider Substanzen maximieren möchten.