Potassium intake, stroke, and cardiovascular disease: a meta-analysis of prospective studies
D'Elia L, Barba G, Cappuccio FP, Strazzullo P
Eine höhere Kaliumaufnahme ist mit einem signifikant geringeren Risiko für Schlaganfälle verbunden.
Die Rolle der Kaliumzufuhr bei der Prävention von Schlaganfällen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist von großem Interesse für die öffentliche Gesundheit. Diese Meta-Analyse untersuchte den Zusammenhang zwischen der üblichen Kaliumaufnahme und dem Risiko für Schlaganfall, koronare Herzkrankheit und die gesamte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität. Es wurden prospektive Kohortenstudien aus den Datenbanken PubMed und Embase bis Juli 2010 ausgewertet.
Die Analyse umfasste 11 Studien (15 Kohorten) mit insgesamt 247.510 Teilnehmern. Die Forscher verglichen das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse zwischen den Gruppen mit der höchsten und der niedrigsten Kaliumaufnahme. Die statistische Auswertung erfolgte mittels eines Random-Effects-Modells.
Die Ergebnisse zeigten, dass eine höhere Kaliumzufuhr mit einem um 21 % geringeren Schlaganfallrisiko verbunden war (RR 0,79). Dieser Zusammenhang war bei Personen ohne Bluthochdruck stärker ausgeprägt. Es wurde auch ein Trend zu einem geringeren Risiko für koronare Herzkrankheit und die gesamte kardiovaskuläre Erkrankung festgestellt, obwohl diese Ergebnisse statistisch nicht signifikant waren.
Die Autoren schlussfolgerten, dass eine hohe Kaliumzufuhr mit einem geringeren Risiko für Schlaganfälle assoziiert ist. Eine Erhöhung der Kaliumaufnahme über die Nahrung könnte daher eine sichere und kostengünstige Maßnahme zur Prävention von zerebrovaskulären Erkrankungen sein.
Diese Studie unterstreicht die Wichtigkeit einer ausreichenden Kaliumversorgung für die Gefäßgesundheit und die Prävention von Schlaganfällen, was für gesundheitsbewusste Kunden von großer Bedeutung ist.