Obwohl Chlorella und Spirulina oft im selben Atemzug genannt werden, handelt es sich um zwei unterschiedliche Algenarten mit einigen wesentlichen Unterschieden. Chlorella ist eine einzellige Grünalge mit einer harten, unverdaulichen Zellwand. Diese Zellwand muss aufgebrochen werden ("broken cell wall"), damit der menschliche Körper die Nährstoffe aufnehmen kann. Genau diese Zellwand ist es aber auch, die für ihre starke Bindungsfähigkeit von Schwermetallen verantwortlich gemacht wird.
Spirulina hingegen ist ein mehrzelliges Cyanobakterium (Blaualge) und besitzt keine Zellulose-Zellwand. Dadurch sind ihre Nährstoffe leichter verdaulich und bioverfügbar. Spirulina ist besonders reich an Proteinen, Eisen und dem Antioxidans Phycocyanin, das ihr die blau-grüne Farbe verleiht. Während Chlorella oft als der stärkere "Entgifter" angesehen wird, punktet Spirulina mit seiner hohen Nährstoffdichte und leichten Verdaulichkeit.
In der Praxis werden beide Algen oft kombiniert, um von den jeweiligen Vorteilen zu profitieren. Chlorella unterstützt primär die Bindung und Ausleitung von Schadstoffen, während Spirulina den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt und antioxidativen Schutz bietet. Gemeinsam bilden sie ein starkes Duo im Rahmen einer ganzheitlichen Detox- und Ernährungsstrategie.