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Schwarz fermentiert: Was beim Reifen von Knoblauch, Ingwer und Früchten passiert

Schwarz heißt hier: lange gereift, nicht verbrannt. Was die Forschung belegt, was offen ist und wie unsere neun Fermente entstehen – mit Quellen.

Schwarz fermentierte Ingwerstücke auf einer Steinplatte, daneben zwei Teeschalen

Kurz gesagt

Schwarze Fermente sehen aus, als wären sie verbrannt. Sie sind es nicht, sie sind lange gereift. Am besten untersucht ist das beim schwarzen Knoblauch: Er reift in Wärme und Feuchte, dabei reagieren seine Zucker mit Eiweißbausteinen, und er wird dunkel – die Maillard-Reaktion 4, 7.

Mit Sauerkraut hat das wenig gemein. Dort arbeiten Milchsäurebakterien 17. Beim schwarzen Knoblauch machen vor allem Wärme, Feuchte und Zeit die Arbeit 4. Er wird süß und leicht säuerlich 7, 10 und riecht kaum noch 1.

Eine aktuelle Fachübersicht beschreibt für schwarzen Knoblauch Reifung bei 60 bis 90 °C und 70 bis 90 Prozent Luftfeuchte, über 15 bis 90 Tage 6. Zur Orange gibt es eine Laborarbeit, in der ganze Früchte sechs Wochen reiften 26. Zu Kumquat, Limette, Pomelo, Urwaldfeige, Kurkuma und Dangshen haben wir keine Studie über eine schwarze Reifung gefunden. Zu Ingwer, Kurkuma und Dangshen gibt es nur Laborarbeiten über Hitze, die Minuten bis Stunden dauert, nicht Monate 14, 27, 28.

Unsere neun Fermente werden in Vietnam schwarz fermentiert und reifen dort mindestens drei Monate. Die Früchte werden gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Vietnam geerntet, Urwaldfeige und Dangshen stammen aus Wildsammlung. Abgefüllt wird bei uns. Unser Lieferant beschreibt sein Verfahren als fünfstufig; in einer der Stufen wird die Ware schwarz. Die Gradzahlen oben stammen aus der Forschung zum Knoblauch, nicht aus unserer Herstellung.

Was die Begriffe bedeuten

Fermentation heißt im engen Sinn: Mikroorganismen verwandeln ein Lebensmittel. Ein Beispiel aus der Forschung: Ingwer, 24 bis 48 Stunden bei 37 °C mit dem Milchsäurebakterium Lactobacillus plantarum vergoren 15. Mehr dazu im Glossar unter „Fermentation".

Schwarz fermentiert ist kein genormtes Verfahren. Die Fachübersichten zum schwarzen Knoblauch beschreiben damit eine lange Reifung in Wärme und Feuchte 2, 6 und schreiben selbst, dass ein Standard fehlt 5, 6. Ein Teil der Forschung spricht von „gereiftem" schwarzen Knoblauch (aged black garlic) 2.

Maillard-Reaktion: So heißt die Reaktion zwischen Zuckern und Aminosäuren unter Wärme. Beim schwarzen Knoblauch ist sie der wichtigste Grund für die Bräunung 4. Im schwarzen Knoblauch lagen die typischen Zwischenstufen 40- bis 100-mal höher als im frischen 7.

„Asian Fermentation" nennen wir das Verfahren, nach dem unsere Fermente entstehen. Ein Fachbegriff ist das nicht. Gemeint ist die schwarze Reifung in Vietnam, die diese Seite beschreibt.

Gleiche Wörter, andere Dinge: „Schwarzer Ingwer" (black ginger) heißt in der Forschung oft eine ganz andere Pflanze, Kaempferia parviflora 20. Ebenso heißt „schwarze Kurkuma“ (black turmeric) meist eine eigene Art mit blauschwarzem Wurzelstock, Curcuma caesia 30. Auf dieser Seite heißt „schwarz“ immer: lange gereift. Auch gereifter Knoblauchextrakt (aged garlic extract) ist nicht dasselbe: Ein Review zum schwarzen Knoblauch hat Studien, die nur von „aged garlic" sprechen, bewusst nicht ausgewertet 2.

Milchsäuregärung (z. B. Sauerkraut)Schwarze Reifung (z. B. schwarzer Knoblauch)
Wer arbeitetMilchsäurebakterien 15, 16, 17vor allem Wärme, Feuchte und Zeit 4; Mikroben sind nachweisbar, ihr Anteil ist umstritten 3, 8
BedingungenBeispiel Ingwer: 37 °C, 24–48 Stunden 1560–90 °C, 70–90 % Luftfeuchte, 15–90 Tage 6
Zuckerwird von den Bakterien verwertet 15, 17wasserlösliche Zucker steigen um 188 bis 791 Prozent 7
SäureMilchsäure und andere Säuren; im Ingwer-Versuch sank der pH in 24 Stunden von 6,1 auf 3,6 bis 3,7 15entsteht auch: der pH sank in einer Studie von 6,3 auf 3,7 10

Säure entsteht also bei beiden. Der Unterschied liegt darin, wer arbeitet und was aus dem Zucker wird.

Woher die Zutaten stammen

ZutatPflanzeFamilieWas abgefüllt wirdHerkunft und Anbau laut Lieferant
Schwarzer KnoblauchAllium sativum L. B1AmaryllisgewächseStückeursprüngliche Sorte mit kleinen Zehen, natürlicher Anbau
IngwerZingiber officinale Roscoe B1IngwergewächseWurzelstock (Rhizom), in StückenVietnam, natürlicher Anbau, von Hand geerntet; mehrere Ingwersorten gemischt
KurkumaCurcuma longa L. B1IngwergewächseWurzelstock (Rhizom)natürlicher Anbau
DangshenCodonopsis pilosula (Franch.) Nannf. B1GlockenblumengewächseWurzelWildsammlung in Waldgärten
KumquatCitrus japonica Thunb. B1RautengewächseFrucht mit Schale, in StückenVietnam, Anbau, vollreif geerntet
LimetteGattung CitrusRautengewächseFrucht mit Schale, in StückenVietnam, natürlicher Anbau
OrangeGattung CitrusRautengewächseFrucht mit SchaleVietnam, Anbau durch Landwirte
PomeloCitrus maxima (Burm.) Merr. B1RautengewächseStückeVietnam, Anbau durch Landwirte
UrwaldfeigeGattung FicusMaulbeergewächseFrucht, in StückenVietnam, Wildsammlung

Die wissenschaftlichen Namen sind die anerkannten Namen der Arten B1. Herkunft und Anbau geben wir so wieder, wie unser Lieferant sie nennt.

Wie schwarze Fermente entstehen

Was die Forschung zum schwarzen Knoblauch sagt

ÜbersichtTemperaturLuftfeuchteDauer
Kimura 2017 160–90 °C, 70 °C als beste Bedingung80–90 %–
Ryu 2017 240–90 °C60–90 %mehr als 10 Tage, ohne Zusätze
Ahmed 2021 530–90 °C50–90 %10–80 Tage
Vecchi 2025 660–90 °C70–90 %15–90 Tage, ohne Zusätze

Wärmer heißt nicht besser. Bei 70 °C entstand in einer Vergleichsstudie die beste Qualität im Geschmackstest 9. Bei 90 °C geht es schneller, aber der Knoblauch wird bitter und sauer 4. Die Rohware, die Vorbehandlung, Temperatur und Feuchte bestimmen das Ergebnis 3.

Was sich beim Reifen ändert: Die Speicherzucker (Fruktane) nehmen um mehr als 84 Prozent ab, die freien Zucker steigen stark – daher die Süße 7. Der Gehalt an Allicin sinkt, deshalb fehlt der stechende Knoblauchgeruch 1. Gleichzeitig steigt die Säure 10.

Ganz ohne Mikroben läuft es nicht. In einem zwölftägigen Reifeprozess fanden Forscher das Erbgut von Bakterien aus 1.125 Gattungen 8. Wie viel sie beitragen, ist umstritten: Ein Review zählt die mikrobielle Fermentation zu den Vorgängen 3, ein anderes sieht Maillard-Reaktion und den Abbau von Mehrfachzuckern klar vorn 4.

Und bei Früchten und Wurzeln?

Hier ist die Forschung dünn. Zur Orange gibt es eine Laborarbeit, zu unseren übrigen Früchten und Wurzeln nur Arbeiten zu verwandten Verfahren:

  • Ganze Orangen reiften sechs Wochen bei 55 °C und 75 Prozent Luftfeuchte und wurden dabei dunkel 26.
  • Zitronenschale reifte 15 Tage bei 55 °C, teils bei 75 Prozent Luftfeuchte, und wurde dabei braun 18.
  • Ganze Äpfel wurden erst einen Tag mit Milchsäurebakterien vergoren und reiften dann 65 Tage bei 60 bis 90 °C 19.
  • Ingwer: Feuchte Hitze wandelt die scharfen Gingerole schneller in Shogaole um als trockene 14. Das sind Stunden im Labor, keine monatelange Reifung.
  • Kurkuma: Getrocknete Scheiben, 20 Minuten bei 160 °C dunkel geröstet, enthielten deutlich weniger Curcumin als ungeröstete 27. Auch das ist kurze Hitze, keine Reifung.
  • Dangshen wird in China unter anderem mit Reis geröstet; eine Arbeit nennt 10 Minuten bei 140 °C als beste Bedingung 28. Verarbeitete Wurzeln werden dunkel, als einen der Vorgänge nennen die Autoren einer Analyse die Maillard-Reaktion 29.

So entstehen unsere neun Fermente

WasBei unsWoher wir das wissen
Wo fermentiert wirdin Vietnam, schwarzunsere Angabe
Herkunft der RohwareIngwer, Kumquat, Limette, Orange, Pomelo, Urwaldfeige: Vietnam · Knoblauch, Kurkuma, Dangshen: Anbau bzw. Wildsammlung wie in der Tabelle obenAngaben unseres Lieferanten
ErnteDie Früchte werden gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Vietnam geerntet; Urwaldfeige und Dangshen stammen aus Wildsammlung.unsere Angabe; Zutatenliste (Wildsammlung)
Reifedauerreine Reifung mindestens drei Monateunsere Angabe
Verfahrenfünf Stufen; in einer davon wird die Ware schwarzAngaben unseres Lieferanten
Honig5 Prozent, mitfermentiert (alle außer Knoblauch)Zutatenliste
Abfüllungbei uns, je 100 gunsere Angabe
Prüfunglaborgeprüftunsere Angabe

Drei Monate liegen am oberen Ende dessen, was die Literatur für schwarzen Knoblauch beschreibt 5, 6. Für Früchte und Wurzeln gibt es keine Vergleichswerte über so lange Zeit.

Was chinesische Schriften dazu sagen

Zu Ingwer, Knoblauch, Kumquat und Feigen beschreiben chinesische Schriften Rösten, Einlegen, Kochen und Trocknen. Eine monatelange schwarze Reifung haben wir in den gelesenen Texten nicht gefunden.

  • Ingwer: Das chinesische Arzneibuch beschreibt getrockneten Ingwer, der mit Sand erhitzt wird, bis er aufgebläht und außen braun ist (Pao Jiang), und Ingwer, der geröstet wird, bis er außen schwarz und innen braun ist (Jiang Tan) T1, T2. Schwarz wird er dort durch Rösten.
  • Knoblauch wurde in Essig eingelegt und zwei bis drei Jahre aufbewahrt T3.
  • Kumquat wurde mit Zucker zubereitet oder in Honig gesotten, „beides gut", heißt es im Bencao Gangmu T4.
  • Feigen wurden in Salz eingelegt, flach gepresst und in der Sonne getrocknet T5.

Was die Wissenschaft weiß – nach Art der Studie

Art der StudieSchwarzer KnoblauchSchwarz gereifte Früchte und Wurzeln
Übersichtsarbeitenmehrere 1–6; eine Meta-Analyse haben wir in PubMed nicht gefundenkeine gefunden
Studien am Menschenwenige kleine Studien 11, 12, 13keine gefunden
Labor (Chemie, Mikrobiologie)zahlreich, z. B. 7–10Orange, sechs Wochen gereift 26; sonst nur verwandte Verfahren 18, 19; Ingwer, Kurkuma und Dangshen unter kurzer Hitze 14, 27, 28, 29

Zum schwarzen Knoblauch gibt es nur wenige kleine Studien am Menschen, vor allem an Erwachsenen mit erhöhten Werten. Die Ergebnisse sind uneinheitlich. Eine Studie hatte keine Vergleichsgruppe mit Placebo, eine prüfte einen Extrakt statt des Lebensmittels und wurde vom Hersteller des Extrakts bezahlt 11, 12, 13. Was daraus für dich folgt, lässt sich nicht ableiten.

In der EU ist für keine unserer neun Zutaten eine eigene gesundheitsbezogene Angabe zugelassen R1, R2. Deshalb machen wir hier keine Wirkversprechen.

Grenzen des Wissens

  1. Es gibt kein Standardverfahren. Rohware, Temperatur, Feuchte und Dauer bestimmen das Ergebnis 3, 5, 6. Werte aus Studien gelten nicht automatisch für ein bestimmtes Produkt – auch nicht für unseres.
  2. Für sieben unserer neun Zutaten haben wir keine Studie zur langen schwarzen Reifung gefunden. Zur Orange gibt es eine Laborarbeit über sechs Wochen, zu Ingwer, Kurkuma und Dangshen nur Arbeiten über kurze Hitze. Alles Weitere wären Vergleiche mit Knoblauch, Zitrone oder Apfel.
  3. Die Rolle der Mikroorganismen ist ungeklärt 3, 4, 8.
  4. Die Studien am Menschen betreffen nur schwarzen Knoblauch. Es sind wenige kleine Studien, eine davon vom Hersteller eines Extrakts bezahlt 11, 12, 13.
  5. Unsere Herstellungsangaben stammen von unserem Lieferanten und aus unserer Zutatenliste, nicht aus eigenen Messungen. Temperatur und Luftfeuchte der Reifung nennt er nicht; Werte aus Studien übertragen wir deshalb nicht auf unsere Ware.
  6. Tradition: Eine schwarze Reifung haben wir in den gelesenen chinesischen Texten nicht gefunden.

Häufige Fragen

Unsere neun Fermente

Probier zuerst ein Stück pur. Wofür sich jede Sorte noch eignet, steht auf ihrer Produktseite. Alle neun gibt es zu je 100 g.

Schwarzer Knoblauch, fermentiert, 100 g

Schwarzer Knoblauch

Zutaten
100 % schwarz fermentierter Knoblauch
Wofür (laut Produktseite)
pur, auf Brot, für Saucen, Marinaden und Dips
Verzehrempfehlung
täglich 5 g
28,90 CHF
289,00 CHF/kg
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Ingwer fermentiert, 100 g

Ingwer

Zutaten
95 % Ingwer schwarz (fermentiert), 5 % Honig (fermentiert)
Wofür (laut Produktseite)
pur, als Aufguss in warmem Wasser, in Bowls, Smoothies oder Salaten
Verzehrempfehlung
täglich 5 g
28,90 CHF
289,00 CHF/kg
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Kurkuma fermentiert, 100 g

Kurkuma

Zutaten
95 % Kurkuma (fermentiert), 5 % Honig (fermentiert)
Verzehrempfehlung
täglich 5 g
28,90 CHF
289,00 CHF/kg
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Dangshen fermentiert, 100 g

Dangshen

Zutaten
95 % Dangshen schwarz (fermentiert, aus Wildsammlung), 5 % Honig (fermentiert)
Wofür (laut Produktseite)
als Zutat in der Küche
Verzehrempfehlung
täglich 5–10 g
28,90 CHF
289,00 CHF/kg
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Kumquat fermentiert, 100 g

Kumquat

Zutaten
95 % Kumquat schwarz (fermentiert), 5 % Honig (fermentiert)
Verzehrempfehlung
täglich 5 g
28,90 CHF
289,00 CHF/kg
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Limette fermentiert, 100 g

Limette

Zutaten
95 % Limette (fermentiert), 5 % Honig (fermentiert)
Verzehrempfehlung
täglich 1–2 Stücke
28,90 CHF
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Orange fermentiert, 100 g

Orange

Zutaten
95 % Orange (fermentiert), 5 % Honig (fermentiert)
Wofür (laut Produktseite)
auf Müsli und Joghurt, in warmem Wasser aufgegossen, in Salaten, Bowls und Smoothies oder pur
Verzehrempfehlung
täglich 5 g
28,90 CHF
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Pomelo fermentiert, 100 g

Pomelo

Zutaten
95 % Pomelo (fermentiert), 5 % Honig (fermentiert)
Wofür (laut Produktseite)
als Snack, im Tee, im Smoothie
Verzehrempfehlung
täglich 5–10 g
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Urwaldfeige fermentiert, 100 g

Urwaldfeige

Zutaten
95 % Urwaldfeige (fermentiert, aus Wildsammlung), 5 % Honig (fermentiert)
Wofür (laut Produktseite)
im Müsli oder Porridge, in Bowls und Salaten, als Snack, im Smoothie
Verzehrempfehlung
täglich 5–10 g
28,90 CHF
289,00 CHF/kg
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Die neun Fermente ansehen

Gut zu wissen, bevor du isst

  • Honig: Acht der neun enthalten Honig. Honig ist ein bekannter Risikofaktor für Botulismus bei Säuglingen 25. Gib diese Fermente deshalb keinem Kind unter einem Jahr R3.
  • Pomelo und Medikamente: Pomelo ist mit der Grapefruit verwandt. Pomelosaft und Pomelo-Fruchtfleisch erhöhten in zwei kleinen Studien den Blutspiegel des Medikaments Ciclosporin 22, 23; ein Fallbericht beschreibt einen erhöhten Tacrolimus-Spiegel nach Pomelo 21. Ob das nach der langen Reifung noch gilt, dazu haben wir keine Studie gefunden. Nimmst du solche Medikamente, frag vorher deinen Arzt oder Apotheker.
  • Limette: Für Limettensaft ist die Lage unklarer. In einem Versuch änderte verdünnter Limettensaft den Durchschnitt nicht, bei zwei Teilnehmern verdoppelte sich aber der Spiegel eines Medikaments 24. Auch hier gilt: Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme vorher fragen.

Quellen

Wissenschaftliche Arbeiten (laut PubMed, abgerufen 14.10. und 21.10.2026):

  1. 1Kimura S et al. Black garlic: A critical review of its production, bioactivity, and application. J Food Drug Anal 2017;25(1):62–70. PMID 28911544. DOI 10.1016/j.jfda.2016.11.003 — Review
  2. 2Ryu JH, Kang D. Physicochemical Properties, Biological Activity, Health Benefits, and General Limitations of Aged Black Garlic: A Review. Molecules 2017;22(6):919. PMID 28587168. DOI 10.3390/molecules22060919 — Review
  3. 3Qiu Z et al. Formation, nutritional value, and enhancement of characteristic components in black garlic: A review for maximizing the goodness to humans. Compr Rev Food Sci Food Saf 2020;19(2):801–834. PMID 33325167. DOI 10.1111/1541-4337.12529 — Review
  4. 4Utama GL et al. Psychochemical changes and functional properties of organosulfur and polysaccharide compounds of black garlic (Allium sativum L.). Curr Res Food Sci 2024;8:100717. PMID 38559380. DOI 10.1016/j.crfs.2024.100717 — Review
  5. 5Ahmed T, Wang CK. Black Garlic and Its Bioactive Compounds on Human Health Diseases: A Review. Molecules 2021;26(16):5028. PMID 34443625. DOI 10.3390/molecules26165028 — Review
  6. 6Vecchi V et al. Black Garlic: Evolution of the Chemical Composition and Broad Biological Activities. J Agric Food Chem 2025;73(44):27933–27949. PMID 41126383. DOI 10.1021/acs.jafc.5c09705 — Review
  7. 7Yuan H et al. The Comparison of the Contents of Sugar, Amadori, and Heyns Compounds in Fresh and Black Garlic. J Food Sci 2016;81(7):C1662–8. PMID 27300762. DOI 10.1111/1750-3841.13365 — Labor
  8. 8Qiu Z et al. Characterization of microbial community structure and metabolic potential using Illumina MiSeq platform during the black garlic processing. Food Res Int 2018;106:428–438. PMID 29579944. DOI 10.1016/j.foodres.2017.12.081 — Labor
  9. 9Zhang X et al. Effects of temperature on the quality of black garlic. J Sci Food Agric 2016;96(7):2366–72. PMID 26212875. DOI 10.1002/jsfa.7351 — Labor
  10. 10Choi IS et al. Physicochemical and antioxidant properties of black garlic. Molecules 2014;19(10):16811–23. PMID 25335109. DOI 10.3390/molecules191016811 — Labor
  11. 11Jung ES et al. Reduction of blood lipid parameters by a 12-wk supplementation of aged black garlic: a randomized controlled trial. Nutrition 2014;30(9):1034–9. PMID 24976429. DOI 10.1016/j.nut.2014.02.014 — randomisierte Studie mit Placebo
  12. 12Villaño D et al. Effect of Black Garlic Consumption on Endothelial Function and Lipid Profile: A Before-and-After Study in Hypercholesterolemic and Non-Hypercholesterolemic Subjects. Nutrients 2023;15(14):3138. PMID 37513556. DOI 10.3390/nu15143138 — Vorher-nachher-Studie ohne Placebo
  13. 13Serrano JCE et al. Effects of aged black garlic (ABG10+) on lipoprotein subclass composition in Grade I hypertension: a randomized, triple-blind controlled trial with sex-stratified sequential allocation. Front Nutr 2026;13:1869617. PMID 42577101. DOI 10.3389/fnut.2026.1869617 — Studie mit Placebo, Extrakt, vom Hersteller finanziert
  14. 14Jung MY et al. Heat-induced conversion of gingerols to shogaols in ginger as affected by heat type (dry or moist heat), sample type (fresh or dried), temperature and time. Food Sci Biotechnol 2018;27(3):687–693. PMID 30263794. DOI 10.1007/s10068-017-0301-1 — Labor
  15. 15Kim JE et al. Immunomodulatory Potential of 6-Gingerol and 6-Shogaol in Lactobacillus plantarum-Fermented Zingiber officinale Extract on Murine Macrophages. Int J Mol Sci 2025;26(5):2159. PMID 40076780. DOI 10.3390/ijms26052159 — Labor, hier nur als Beispiel für das Verfahren
  16. 16Balmori V et al. Comparative effects of non-fermented and Lacticaseibacillus paracasei-fermented pomelo juice on gut microbiota composition and short-chain fatty acid production: An in vitro colonic model. Food Chem X 2024;24:102041. PMID 39697599. DOI 10.1016/j.fochx.2024.102041 — Labor, hier nur als Beispiel für das Verfahren
  17. 17Tlais AZA et al. Effect of sequential or ternary starters-assisted fermentation on the phenolic and glucosinolate profiles of sauerkraut in comparison with spontaneous fermentation. Food Res Int 2022;156:111116. PMID 35650999. DOI 10.1016/j.foodres.2022.111116 — Labor, hier nur als Beispiel für das Verfahren
  18. 18Chuang KC et al. Evaluation of Antioxidant and Anti-Glycemic Characteristics of Aged Lemon Peel Induced by Three Thermal Browning Models. Foods 2024;13(19):3053. PMID 39410088. DOI 10.3390/foods13193053 — Labor
  19. 19Zhu Z et al. Changes in Physicochemical Properties, Volatile Profiles, and Antioxidant Activities of Black Apple During High-Temperature Fermentation Processing. Front Nutr 2022;8:794231. PMID 35211493. DOI 10.3389/fnut.2021.794231 — Labor
  20. 20Park GS et al. Evaluating the Diverse Anticancer Effects of Laos Kaempferia parviflora (Black Ginger) on Human Melanoma Cell Lines. Medicina 2024. DOI 10.3390/medicina60081371 — hier nur als Beleg für den Namen „Black Ginger"
  21. 21Egashira K et al. Pomelo-induced increase in the blood level of tacrolimus in a renal transplant patient. Transplantation 2003;75(7):1057. PMID 12698101. DOI 10.1097/01.TP.0000058545.35041.BE — Fallbericht
  22. 22Grenier J et al. Pomelo juice, but not cranberry juice, affects the pharmacokinetics of cyclosporine in humans. Clin Pharmacol Ther 2006;79(3):255–62. PMID 16513449. DOI 10.1016/j.clpt.2005.11.010 — randomisierte Crossover-Studie, 12 Teilnehmer
  23. 23Anlamlert W et al. Pomelo enhances cyclosporine bioavailability in healthy male Thai volunteers. J Clin Pharmacol 2015;55(4):377–83. PMID 25408261. DOI 10.1002/jcph.430 — randomisierte Crossover-Studie
  24. 24Bailey DG et al. Bergamottin, lime juice, and red wine as inhibitors of cytochrome P450 3A4 activity: comparison with grapefruit juice. Clin Pharmacol Ther 2003;73(6):529–37. PMID 12811362. DOI 10.1016/S0009-9236(03)00051-1 — Labor und Crossover-Studie
  25. 25Harris RA, Dabritz HA. Infant Botulism: In Search of Clostridium botulinum Spores. Curr Microbiol 2024;81(10):306. PMID 39138824. DOI 10.1007/s00284-024-03828-0 — Review
  26. 26Hsu TY et al. The Browning Properties, Antioxidant Activity, and α-Glucosidase Inhibitory Improvement of Aged Oranges (Citrus sinensis). Foods 2024;13(7):1093. PMID 38611397. DOI 10.3390/foods13071093 — Labor
  27. 27Nguyen HT et al. Effects of Roasting Conditions on Antibacterial Properties of Vietnamese Turmeric (Curcuma longa) Rhizomes. Molecules 2023;28(21):7242. PMID 37959661. DOI 10.3390/molecules28217242 — Labor
  28. 28Chen JP et al. Standardization of preparation of rice fried Codonopsis Radix based on correlation analysis of functional component and shape index. Zhongguo Zhong Yao Za Zhi 2018;43(12):2543–2551. PMID 29950073. DOI 10.19540/j.cnki.cjcmm.20180322.002 — Labor, chinesisch
  29. 29Wang Y et al. Characterization of chemical composition variations in raw and processed Codonopsis Radix by integrating metabolomics and glycomics based on multiple chromatography-mass spectrometry technology. J Sep Sci 2022;45(13):2375–2393. PMID 35403814. DOI 10.1002/jssc.202200062 — Labor
  30. 30Lenka J et al. Chemometric-guided diversity study of black turmeric essential oils from Eastern India revealed industrially feasible quality chemotypes with promising bioactivities. Sci Rep 2025;15(1):40590. PMID 41253921. DOI 10.1038/s41598-025-24187-1 — hier nur als Beleg für den Namen „Black Turmeric“

Chinesische Schriften:

  1. T1Chinesisches Arzneibuch 2020, Bd. I: 干姜 Gan Jiang, mit 姜炭 Jiang Tan (über ShennongAlpha, Westlake University) — https://shennongalpha.westlake.edu.cn/knowledge/nmm-003g
  2. T2Chinesisches Arzneibuch 2020, Bd. I: 炮姜 Pao Jiang — https://shennongalpha.westlake.edu.cn/knowledge/nmm-003l
  3. T3A+医学百科: 大蒜, mit dem Zitat aus dem 濒湖集简方 — https://www.a-hospital.com/w/%E5%A4%A7%E8%92%9C
  4. T4本草綱目 (Bencao Gangmu, Li Shizhen), Abschnitt 果之二: 金橘 (Wikisource) — https://zh.wikisource.org/wiki/%E6%9C%AC%E8%8D%89%E7%B6%B1%E7%9B%AE/%E6%9E%9C%E4%B9%8B%E4%BA%8C
  5. T5本草綱目, Abschnitt 果之三: 無花果 (Wikisource) — https://zh.wikisource.org/wiki/%E6%9C%AC%E8%8D%89%E7%B6%B1%E7%9B%AE/%E6%9E%9C%E4%B9%8B%E4%B8%89

Botanik, Recht und Behörden:

  1. B1GBIF Backbone Taxonomy, abgerufen 14.10. und 21.10.2026: Allium sativum L. (2856681), Zingiber officinale Roscoe (2757280), Curcuma longa L. (2757624), Codonopsis pilosula (Franch.) Nannf. (5412957), Citrus japonica Thunb. (3831801), Citrus maxima (Burm.) Merr. (3190160) — https://www.gbif.org/species/2856681
  2. R1EU Register of Nutrition and Health Claims — https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/health-claims/eu-register
  3. R2Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 (HCVO), konsolidierte Fassung — http://publications.europa.eu/resource/celex/02006R1924-20141213
  4. R3Bundesinstitut für Risikobewertung: Selten, aber vermeidbar: Fragen und Antworten zum Botulismus (FAQ vom 15.06.2023) — https://www.bfr.bund.de/de/selten__aber_vermeidbar__fragen_und_antworten_zum_botulismus-70355.html

Verantwortlich

Text: YourPowerFoods · Angaben zur Herstellung: Stand 21.10.2026 · Letzte Aktualisierung: 21.10.2026