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Männerkraft

Geschmorter Rinderbraten mit Zwiebelsauce und Gemüsereis

Herzhaft geschmortes Rindfleisch mit cremiger Zwiebelsauce – sättigend, proteinreich und ideal für eine bewusste Ernährung.

135 Min
Gesamt
4
Portionen
einfach
Niveau

Dieser zart geschmorte Rinderbraten vereint kräftige Röstaromen mit einer samtig-cremigen Zwiebelsauce und einem aromatischen Gemüsereis mit Rosinen. Ein ausgewogenes Gericht, das durch seinen hohen Proteingehalt und mageres Fleisch punktet.

Mit 61 g Protein pro Portion aus magerem Rindfleisch sorgt dieses Gericht für hohe Sättigung und unterstützt den Muskelerhalt bei einer kalorienreduzierten Ernährung.
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Zubereitung

  1. 1

    Den Rinderbraten unter kaltem fließendem Wasser abwaschen und anschließend mit Küchenpapier von allen Seiten sorgfältig trockentupfen. Das Fleisch rundum großzügig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben.

    Tipp: Gut trockengetupftes Fleisch bräunt in der Pfanne deutlich besser an – das sorgt für eine aromatische Kruste.
  2. 2

    Das Butterschmalz in einem Bräter bei hoher Hitze erhitzen. Den vorbereiteten Braten darin von allen Seiten kräftig anbraten, bis sich eine gleichmäßige goldbraune Kruste gebildet hat. Anschließend den Rotwein angießen sowie Pimentkörner und Lorbeerblätter hinzufügen.

  3. 3

    Den Bräter in den auf 200 °C (Elektro) bzw. Gasstufe 3 vorgeheizten Ofen schieben und das Fleisch dort 2 Stunden schmoren lassen. Den Braten währenddessen regelmäßig mit dem entstehenden Rotweinfond übergießen, damit er saftig und aromatisch bleibt.

    Tipp: Wer möchte, kann den Bräter mit einem Deckel abdecken – das Fleisch wird dann besonders zart.
  4. 4

    Für die Zwiebelsauce die Zwiebeln schälen und in gleichmäßige Ringe schneiden. Die Butter in einem separaten Topf bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen und die Zwiebelringe darin unter gelegentlichem Rühren goldbraun rösten.

    Tipp: Geduldiges Rösten der Zwiebeln entwickelt natürliche Süße und gibt der Sauce ihr volles Aroma.
  5. 5

    Die Fleischbrühe zu den gerösteten Zwiebeln gießen und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Sauce etwa 45 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen, bis die Zwiebeln vollständig weich sind und sich die Aromen gut entfaltet haben.

  6. 6

    Den fertig gegarten Braten aus dem Bräter nehmen und beiseitestellen. Den Bratenfond durch ein feines Sieb passieren und die gewonnene Flüssigkeit zu den Zwiebeln geben. Die Sauce bei großer Hitze kräftig einkochen lassen.

  7. 7

    Die eingekochte Sauce mit etwas Mehl bestäuben, kurz einrühren und mit Salz, Pfeffer sowie getrocknetem Thymian abschmecken. Zum Schluss die Crème fraîche unterrühren und die Sauce damit verfeinern.

    Tipp: Wer eine leichtere Variante bevorzugt, kann die Crème fraîche durch fettarmen Naturjoghurt ersetzen.
  8. 8

    Für den Gemüsereis Möhren, Kürbis und Zwiebel putzen, waschen und in kleine gleichmäßige Würfel schneiden. Das Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und den Rundkornreis darin kurz andünsten.

  9. 9

    Die Rosinen gründlich abspülen und gut abtropfen lassen, dann zusammen mit dem gewürfelten Gemüse zum Reis geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit einem Schuss Weißwein und etwas Gemüsebrühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel etwa 45 Minuten auf kleiner Flamme gar ziehen lassen.

    Tipp: Den Deckel während des Garens möglichst nicht öffnen, damit die Flüssigkeit nicht entweicht und der Reis gleichmäßig gart.
  10. 10

    Den Rinderbraten in gleichmäßige Scheiben aufschneiden und zusammen mit der Zwiebelsauce und dem Gemüsereis auf Tellern anrichten. Sofort servieren.

    Tipp: Für ein ansprechendes Anrichten zuerst den Reis portionieren, die Bratenscheiben anlegen und die Sauce großzügig darüber geben.

Unsere Tipps

  • Den Braten lässt sich hervorragend einen Tag im Voraus zubereiten – aufgewärmt zieht das Fleisch noch mehr Aroma an und die Sauce wird noch intensiver.
  • Für eine leichtere Variante des Gemüsereises kann der Kürbisanteil erhöht und die Reismenge entsprechend reduziert werden – das senkt die Kaloriendichte der Beilage.
  • Übrig gebliebene Bratenscheiben eignen sich kalt mit etwas Sauce als proteinreicher Aufschnitt für den nächsten Tag.
Mit 61 g Protein pro Portion liefert dieses Gericht eine hervorragende Proteinbasis, die bei einer kalorienreduzierten Ernährung den Muskelerhalt und das Sättigungsgefühl unterstützt.

Gut für dich

Mageres Rindfleisch ist eine wertvolle Quelle für hochwertiges Protein und Eisen, das zur normalen Energiegewinnung beiträgt. Möhren und Kürbis liefern zusätzlich Beta-Carotin und Ballaststoffe, die eine ausgewogene Mahlzeit abrunden.

Häufige Fragen

Kann ich den Braten bereits am Vortag zubereiten?
Ja, der geschmorte Rinderbraten lässt sich problemlos einen Tag vorab garen. Einfach abgekühlt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Sauce bei niedriger Hitze langsam erwärmen – das Fleisch wird dabei sogar noch zarter.
Wie lange sind Reste im Kühlschrank haltbar?
Gut abgedeckt hält sich der Braten mit Sauce im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Der Gemüsereis sollte separat aufbewahrt und innerhalb von 2 Tagen aufgebraucht werden.
Kann ich den Rotwein durch eine alkoholfreie Alternative ersetzen?
Ja, der Rotwein lässt sich durch eine Mischung aus Fleischbrühe und einem Schuss Traubensaft oder Granatapfelsaft ersetzen. Das gibt dem Fond eine angenehme Tiefe ohne Alkohol.
Welches Fleisch eignet sich als Alternative zum Rinderbraten?
Wer Rindfleisch ersetzen möchte, kann auf Kalbsschulter oder mageres Lammfleisch zurückgreifen. Die Schmorzeit bleibt ähnlich, sollte aber je nach Stückgröße angepasst werden.

Deine Einkaufsliste

Alles, was du für dieses Rezept brauchst – zum Ausdrucken für den Einkauf.

1 kg magerer Rinderbraten
Salz und Pfeffer aus der Mühle
20 g Butterschmalz
250 ml trockener Rotwein
2 Pimentkörner
2 Lorbeerblätter
500 g Zwiebeln
1 EL Butter
250 ml Fleischbrühe
etwas Mehl zum Andicken
1 Becher Crème fraîche
getrockneter Thymian
2 Möhren
150 g Kürbis
1 Zwiebel
2 EL Pflanzenöl
250 g Rundkornreis
50 g Rosinen
1 Schuss Weißwein
etwas Gemüsebrühe

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