Fermentierter Rote-Bete-Kwass mit Wacholder und Meerrettich
Ein spritzig-erdiges Ferment-Getränk mit würziger Tiefe – perfekt für deine tägliche Zellpflege.
Dieser traditionelle Rote-Bete-Kwass vereint die Kraft der Milchsäurefermentation mit den sekundären Pflanzenstoffen der Roten Bete, Wacholderbeeren und frischem Meerrettich. Rote Bete enthält von Natur aus Betalaine, die zur normalen Zellfunktion beitragen – ideal für alle, die ihre Ernährung bewusst und ausgewogen gestalten möchten. Ein echter Klassiker aus der osteuropäischen Fermentküche, neu interpretiert für die moderne Hausküche.
Zubereitung
- 1
Rote Bete gründlich waschen, schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Der grobe Schnitt sorgt für eine langsame, kontrollierte Fermentation.
- 2
Meerrettich schälen und in dünne Scheiben schneiden. Wacholderbeeren im Mörser leicht anstoßen, damit sich die ätherischen Öle besser entfalten können.
- 3
Rote-Bete-Würfel, Meerrettich, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Pfefferkörner in ein großes, sauberes Glas (ca. 2 Liter) schichten. Das Glas vorher mit heißem Wasser ausspülen.
- 4
Das Meersalz im zimmerwarmen Wasser auflösen und die Salzlake über das Gemüse gießen, bis alles vollständig bedeckt ist. Optional den Apfelessig als Starter dazugeben.
- 5
Die Rote Bete mit einem Fermentiergewicht oder einem sauberen Glas beschweren, sodass alles unter der Lake bleibt. Das Glas locker mit einem Tuch oder einem Fermentier-Deckel verschließen.
- 6
Bei Raumtemperatur (18–22 °C) 5 bis 7 Tage fermentieren lassen. Täglich kurz prüfen und eventuelle Schaumbläschen vorsichtig abschöpfen.
- 7
Sobald der Kwass angenehm säuerlich-würzig schmeckt, durch ein feines Sieb abseihen und in saubere Flaschen füllen. Im Kühlschrank hält er sich 3 bis 4 Wochen.
- 8
Zum Servieren in kleinen Gläsern (ca. 150 ml pro Portion) kalt genießen – pur oder mit einem Spritzer frischem Zitronensaft verfeinert.
Gut für dich
Rote Bete liefert von Natur aus wertvolle Betalaine, Folat und Nitrate – Folat trägt zur normalen Funktion des Immunsystems und zur normalen Blutbildung bei. Durch die Milchsäurefermentation entstehen zusätzlich lebendige Milchsäurebakterien, die eine abwechslungsreiche Ernährung sinnvoll ergänzen können.
Wacholderbeeren bringen ätherische Öle und sekundäre Pflanzenstoffe ins Getränk, während frischer Meerrettich reich an Senfölglykosiden ist und zusätzlich Vitamin C enthält – Vitamin C trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Diese Kombination macht den Kwass zu einem spannenden Baustein einer bewussten, pflanzenbetonten Ernährung.
Das unraffinierte Meersalz und die schonende Fermentation bei Raumtemperatur bewahren die natürlichen Inhaltsstoffe der Zutaten. Genieße den Kwass als Teil einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils.
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