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Männerkraft

Rinderhüftsteak mit Sauce béarnaise und Kürbisknödeln auf Feldsalat

Ein proteinreiches Festmahl mit sättigenden Kürbisknödeln – bewusster Genuss ohne Verzicht.

70 Min
Gesamt
4
Portionen
einfach
Niveau

Zartes Rinderhüftsteak, eine samtige Sauce béarnaise und herzhafte Kürbisknödel – dieses Gericht vereint hochwertige Proteine mit nährstoffreichem Gemüse für einen bewussten Genussmoment. Der frische Feldsalat mit Apfel-Dressing rundet das Rezept leicht und ausgewogen ab.

Mit rund 67 g Protein pro Portion unterstützt dieses Rezept den Muskelerhalt beim Abnehmen; Feldsalat und Kürbis liefern Volumen mit vergleichsweise wenig Kalorien.
omnivorhigh-protein

Zubereitung

  1. 1

    Die Steaks auf einem sehr heißen Grill von jeder Seite etwa 2 Minuten grillen – die genaue Zeit hängt von der Dicke des Fleisches ab. Wer keinen Grill hat, brät die Steaks in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl bei hoher Hitze scharf an. Anschließend die Steaks auf einem Rost oder Backblech in den auf 120 °C vorgeheizten Backofen legen und dort etwa 8 Minuten weitergaren, bis eine Kerntemperatur von rund 54 °C erreicht ist.

    Tipp: Ein Fleischthermometer ist hier unverzichtbar – so gelingt das perfekte Rosa garantiert.
  2. 2

    Für die Weinreduktion eine Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf 1 TL Butter erhitzen und die Schalottenwürfel darin bei mittlerer Hitze hellgelb anschwitzen. Die Pfefferkörner hinzugeben und kurz mitrösten. Alles mit 120 ml Weißwein und 2 EL Weinessig ablöschen, die Estragon- und Kerbelzweige einlegen und die Flüssigkeit auf etwa ein Drittel der ursprünglichen Menge einköcheln lassen. Anschließend durch ein feines Sieb in die Schüssel abseihen, die später für die Sauce béarnaise genutzt wird.

    Tipp: Die Reduktion kann bereits einige Stunden im Voraus zubereitet werden.
  3. 3

    200 g Butter bei niedrigster Stufe langsam schmelzen, bis sie klar und hell ist – darauf achten, dass sie nicht bräunt. Die geklärte Butter vom Herd nehmen und auf Handwärme abkühlen lassen.

    Tipp: Das langsame Schmelzen ist entscheidend: Die Molke setzt sich ab und die Butter bleibt goldgelb klar.
  4. 4

    Die 4 Eigelbe zusammen mit der vorbereiteten Weinreduktion und einer Prise Salz in die Schüssel geben. Über einem heißen, aber nicht kochenden Wasserbad mit dem Schneebesen zu einer hellen, schaumigen Masse aufschlagen. Die lauwarme geklärte Butter danach zunächst tropfenweise, dann in einem feinen gleichmäßigen Strahl kräftig einrühren, bis eine cremige, gebundene Sauce entsteht. Zum Abschluss den fein gehackten Estragon und Kerbel (je 1 Zweig) untermischen und mit Salz sowie frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.

    Tipp: Wird die Sauce zu dick, lässt sie sich mit einem Teelöffel lauwarmem Wasser glattrühren.
  5. 5

    Den Kürbis in 0,5 bis 1 cm kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln. Alles in 2 EL Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze glasig dünsten, bis der Kürbis weich ist. Die Kürbismasse zusammen mit 150 g Knödelbrot in eine große Rührschüssel geben und mit 2 Eiern, 50 ml Milch, 35 g Magerquark, 2 EL Mehl, Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Ist die Masse zu trocken, etwas mehr Milch einarbeiten; ist sie zu weich, etwas Mehl nachgeben. Den Teig mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    Tipp: Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden – die Schale wird beim Dünsten weich und ist problemlos mitessbar.
  6. 6

    Mit leicht angefeuchteten Händen aus dem gekühlten Teig gleichmäßige Knödel formen und diese in leicht siedendem Salzwasser etwa 10 Minuten gar ziehen lassen. Die fertigen Knödel direkt nach dem Herausnehmen in den 80 g fein gehackten Kürbiskernen wälzen.

    Tipp: Die Knödel dürfen nicht sprudelnd kochen – das Garziehen bei sanfter Hitze hält sie zusammen.
  7. 7

    Den Feldsalat verlesen und gründlich waschen. Die zweite Schalotte und den Apfel schälen und in feine Würfel schneiden. Aus 3 EL Zitronensaft, 4 EL Rapskernöl, 1 TL Honig, Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer ein Dressing anrühren. Den Salat erst unmittelbar vor dem Servieren mit dem Dressing sowie den Schalotten- und Apfelwürfeln vermengen und gemeinsam mit Steak, Knödeln und Sauce béarnaise anrichten.

    Tipp: Den Feldsalat erst in letzter Minute dressieren, damit er nicht welkt.

Unsere Tipps

  • Wer Kalorien reduzieren möchte, kann die Menge der geklärten Butter für die Sauce béarnaise auf 150 g verringern und die Sauce mit einem zusätzlichen Eigelb etwas cremiger halten.
  • Die Kürbisknödel lassen sich hervorragend vorbereiten: Einfach fertig geformt auf einem bemehlten Tablett im Kühlschrank lagern und erst kurz vor dem Servieren ins siedende Wasser geben.
  • Für eine glutenfreie Variante das Knödelbrot durch glutenfreie Semmelbrösel ersetzen und das Mehl durch Kartoffelstärke austauschen – die Bindung bleibt ähnlich gut.
Mit etwa 67 g Protein pro Portion ist dieses Gericht besonders sättigend und unterstützt den Muskelerhalt in einer kalorienreduzierten Ernährung.

Gut für dich

Rindfleisch aus der Hüfte liefert hochwertiges, vollständiges Protein sowie Eisen und Zink, die in einer ausgewogenen Ernährung wichtige Rollen spielen. Kürbis und Feldsalat steuern Ballaststoffe, Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe bei und tragen zu einem guten Sättigungsgefühl bei moderater Kalorienzufuhr bei.

Häufige Fragen

Kann ich die Sauce béarnaise im Voraus zubereiten?
Die Sauce béarnaise ist empfindlich und sollte möglichst frisch serviert werden. Sie lässt sich maximal 30 Minuten warmhalten, indem man die Schüssel über dem leicht warmen (nicht heißen) Wasserbad stehen lässt und gelegentlich umrührt. Einfrieren oder Aufwärmen in der Mikrowelle ist nicht empfehlenswert.
Womit kann ich Kerbel ersetzen, wenn ich ihn nicht bekomme?
Kerbel lässt sich gut durch eine Kombination aus frischer glatter Petersilie und einem Hauch Estragon ersetzen. Das Aroma ist etwas kräftiger, passt aber sehr gut zur Sauce béarnaise.
Wie bewahre ich übrig gebliebene Kürbisknödel auf?
Fertige Knödel lassen sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach in einer Pfanne mit etwas Butter bei mittlerer Hitze von allen Seiten anbraten – so werden sie außen leicht knusprig.
Welche Fleischalternative eignet sich für dieses Rezept?
Wer kein Rinderhüftsteak verwenden möchte, kann auf Schweinefilet oder Putenoberschale ausweichen. Die Kerntemperatur und Garzeiten variieren dabei leicht – ein Fleischthermometer hilft, das optimale Ergebnis zu erzielen.

Deine Einkaufsliste

Alles, was du für dieses Rezept brauchst – zum Ausdrucken für den Einkauf.

4 Stück Rinderhüftsteak
2 Schalotten
2 TL Butter
1 TL Pfefferkörner
120 ml trockener Weißwein (z. B. Riesling)
2 EL Weinessig
2 Zweige frischer Estragon
2 Zweige frischer Kerbel
200 g Butter
4 Eigelb (Größe M)
1 Zweig frischer Estragon, fein gehackt
1 Zweig frischer Kerbel, fein gehackt
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Knödelbrot (oder Brötchen vom Vortag)
250 g Hokkaido-Kürbis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter
2 Eier (Größe M)
50 ml Milch
35 g Magerquark
2 EL Mehl
etwas frisch geriebene Muskatnuss
80 g Kürbiskerne, fein gehackt
200 g Feldsalat
1 kleiner Apfel
3 EL Zitronensaft
1 TL Honig
4 EL Rapskernöl

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