Deine Ernährung hat einen enormen Einfluss auf deinen Schlaf und deine Fähigkeit, mit Stress umzugehen. Bestimmte Nährstoffe sind essenziell für die Produktion von Neurotransmittern und Hormonen, die unsere Stimmung und unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren. Ein Mangel kann dieses empfindliche Gleichgewicht stören.
Eine Schlüsselrolle spielt die Aminosäure L-Tryptophan. Der Körper benötigt sie, um das "Glückshormon" Serotonin herzustellen, das wiederum eine Vorstufe des Schlafhormons Melatonin ist. Tryptophan nimmst du über die Nahrung auf, zum Beispiel mit Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten — eine zugelassene Schlaf-Wirkaussage gibt es dafür allerdings nicht. Gesichert ist: B-Vitamine und Magnesium tragen zur normalen Funktion des Nervensystems bei.
Auf der anderen Seite können bestimmte Lebensmittel Stress und Schlafprobleme begünstigen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Blutzuckerschwankungen führen, die den Schlaf stören. Koffein und Alkohol am Abend sind bekannte "Schlafräuber". Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist daher eine wichtige Basis, um die Resilienz gegenüber Stress zu stärken und die Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf zu schaffen.
Die Schlaf-Seite im Detail — mit allen Nährstoffen und Quellen — behandelt unser Ratgeber "Schlaf und Ernährung" unter /ernaehrung/schlaf-ernaehrung.
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