Rotbarbenfilets in aromatischem Ingwer-Sternanis-Sud
Leicht, aromatisch und nährstoffreich – ein schlankes Fischgericht mit nur 213 kcal pro Portion.
Zart pochierte Rotbarbenfilets in einem würzig-duftenden Ingwersud mit Sternanis und Staudensellerie – dieses unkomplizierte Gericht begeistert mit feinen Aromen und kommt dabei völlig ohne Öl oder Sahne aus. Perfekt für alle, die leicht und genussvoll essen möchten.
Zubereitung
- 1
Den Ingwer (20 g) schälen und in möglichst feine Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und der Länge nach halbieren. Den Staudensellerie (160 g) putzen, gründlich waschen, bei Bedarf die Fäden abziehen und dann in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.
Tipp: Je feiner die Ingwerscheiben, desto intensiver gibt er sein Aroma an den Sud ab. - 2
Die Geflügelbrühe (300 ml) in einem Topf zum Kochen bringen. Ingwerscheiben, Knoblauch, Selleriestücke, den Sternanis sowie 1 Prise Rohrzucker hineingeben. Den Topf mit einem Deckel verschließen und den Sud bei niedriger Hitze 3 Minuten sanft köcheln lassen.
Tipp: Den Deckel aufgelegt lassen, damit die ätherischen Öle des Sternanis im Sud verbleiben. - 3
Während der Sud zieht, die 3 Rotbarbenfilets (insgesamt 150 g) unter kaltem Wasser abspülen und anschließend mit Küchenpapier sorgfältig trockentupfen.
- 4
Die Fischfilets behutsam in den noch siedenden Ingwersud legen. Den Topf sofort vom Herd nehmen, den Deckel auflegen und den Fisch ohne weitere Hitzezufuhr 3 Minuten im Sud ziehen lassen.
Tipp: Die Restwärme reicht völlig aus – so bleibt das Fischfilet saftig und fällt nicht auseinander. - 5
Den Thai-Basilikum bei Bedarf kurz abspülen und trocken schütteln. Die Blätter einzeln vom Stiel abzupfen und beiseitelegen.
- 6
Die gegarten Fischfilets mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Sud heben und in eine tiefe Suppenschale legen. Den Ingwersud mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit den Einlagen über den Fisch gießen. Abschließend die Thai-Basilikumblätter darüberstreuen und das Gericht sofort servieren.
Tipp: Dazu passt gedämpfter Jasminreis oder ein Stück knuspriges Sauerteigbrot.
Unsere Tipps
- Wer keinen Thai-Basilikum bekommt, kann stattdessen frischen Koriander oder normales Basilikum verwenden – der Charakter des Suds bleibt erhalten.
- Die Geflügelbrühe lässt sich durch eine klare Gemüsebrühe ersetzen, um das Rezept pescetarisch zu gestalten.
- Für ein wärmeres Aroma kann zusätzlich eine kleine Zimtstange zusammen mit dem Sternanis in den Sud gegeben werden.
Gut für dich
Rotbarbenfilet liefert hochwertiges Protein bei vergleichsweise wenig Kalorien und Fett, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für eine kalorienreduzierte Ernährung macht. Ingwer und Staudensellerie ergänzen das Gericht mit sekundären Pflanzenstoffen und liefern gleichzeitig kaum Kohlenhydrate.
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