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Libido ist kein simpler On/Off-Schalter. Sie entsteht aus einem Zusammenspiel von Hormonen, Durchblutung, Nervensystem, Psyche und Beziehung – plus Lifestyle. Wenn du deine Lust steigern willst, können gezielte Vitamine und Heilpflanzen sinnvoll sein. Sie sind kein Zaubertrank, aber oft ein hilfreicher Hebel, besonders wenn Stress, Nährstoffmängel oder Medikamente mitmischen. Hier erfährst du klar, was realistisch ist, welche Vitamine und Pflanzen die Libido unterstützen können, wie du sie sicher anwendest – und welche Alltagsfaktoren den Unterschied machen.
Libido – also sexuelle Lust – entsteht, wenn dein Gehirn „Sinn macht” aus inneren Signalen (Hormone, Energie, Sicherheit) und äußeren Reizen (Partner, Kontext). Dopamin, Serotonin, Oxytocin und Sexualhormone wie Testosteron und Östrogen spielen zusammen. Gleichzeitig braucht dein Körper ausreichende Durchblutung und einen entspannten Sympathikus/Parasympathikus-Wechsel.
Typische Lustkiller:
Realistisch ist: Vitamine und Pflanzen können Bausteine verbessern – Stimmung, Energie, Durchblutung, Stressverarbeitung – und so die Libido fördern. Sie ersetzen aber keine medizinische Abklärung, wenn z. B. starke Hormonstörungen, Medikamente oder Beziehungsprobleme die Hauptursache sind. Setze dir ein Ziel: mehr Lustsignale und bessere körperliche Voraussetzungen: erwarte keine Wunder über Nacht.
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In den WarenkorbVitamin D wirkt wie ein Hormon. Niedrige Spiegel werden mit niedriger Stimmung, Müdigkeit und – bei Männern – teils mit niedrigerem Testosteron und Erektionsproblemen in Verbindung gebracht. Wenn du wenig Sonne bekommst, lohnt ein Check. Eine Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels kann Energie, Stimmung und damit indirekt die Libido verbessern.
Praktisch: Häufig werden 800–2000 I.E. täglich empfohlen, abhängig vom Ausgangswert: ideal ist eine Blutkontrolle (25-OH-D) und individuelle Dosierung. Kombiniere Vitamin D mit Vitamin K2, wenn du hochdosierst, um den Calciumstoffwechsel zu unterstützen.
B-Vitamine sind zentrale Co-Faktoren im Energiestoffwechsel und für Neurotransmitter. B6 unterstützt die Bildung von Serotonin und GABA: B12 und Folat regulieren Homocystein – hohe Werte belasten Gefäße und mindern Durchblutung. Ein suboptimaler B-Status fühlt sich oft an wie „Leerlauf”: Müdigkeit, Reizbarkeit, Null-Bock-Gefühl. Gerade bei Vegetarier:innen/Veganer:innen ist B12 ein Thema.
Praktisch: Ein ausgewogener B-Komplex mit ca. B6 5–20 mg, Folat 200–400 µg (als 5-MTHF bei Bedarf), B12 250–500 µg (Cyanocobalamin oder Methylcobalamin) täglich oder mehrmals wöchentlich. Achte auf Verträglichkeit – zu viel B6 über lange Zeit kann bei wenigen Menschen Parästhesien auslösen.
Libido braucht Durchblutung und gesunde Gefäße. Oxidativer Stress schadet Endothelzellen und der NO‑Freisetzung (wichtig für Erektion und Genitaldurchblutung). Vitamin C regeneriert antioxidative Systeme, Vitamin E schützt Lipidmembranen.
Praktisch: 200–500 mg Vitamin C täglich sind gut verträglich: Vitamin E eher moderat dosieren (z. B. 100–200 I.E. als gemischte Tocopherole), da sehr hohe Dosen nicht zusätzlich nützen und mit Risiken assoziiert sein können. Denk daran: Antioxidantien wirken am besten zusammen mit einer polyphenolreichen Ernährung (Beeren, Olivenöl, grünes Blattgemüse).
Maca aus den Anden wird traditionell für Energie, Stimmung und Sexualfunktion genutzt. Kleine bis mittlere Studien berichten über mehr sexuelles Verlangen bei Männern und Frauen, unabhängig von Testosteron – vermutlich über Stimmung, Stressresilienz und möglicherweise NO‑Signalwege.
Dosierung: 1,5–3 g Pulver/Extrakt täglich, aufgeteilt. Gelatinisierte Maca (wärmebehandelt) ist oft besser verträglich. Sicherheit: meist gut: achte bei Schilddrüsenproblemen auf Jodgehalt je nach Produkt.
Koreanischer Ginseng kann die NO‑Freisetzung fördern, wirkt mild adaptogen und verbessert in Studien Erektionshärte und subjektive Lust. Viele berichten auch von „klarerer Energie” statt nervöser Aufgedrehtheit.
Dosierung: 200–400 mg standardisierter Extrakt täglich (z. B. 5–7% Ginsenoside). Sicherheit/Interaktionen: kann mit Blutverdünnern, Stimulanzien und manchen Antidiabetika interagieren: Blutdruck im Blick behalten.
Ashwagandha senkt wahrgenommenen Stress und Cortisol und kann dadurch Libido und sexuelle Zufriedenheit verbessern – bei Männern und Frauen. Es gibt Hinweise auf bessere Erregbarkeit und bei Männern teils bessere Spermparameter.
Dosierung: 300–600 mg standardisierter Extrakt täglich (z. B. KSM-66 oder Sensoril). Sicherheit: nicht in Schwangerschaft/Stillzeit: Vorsicht bei Schilddrüsenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen: mögliche Wechselwirkungen mit Sedativa.
Safran ist überraschend gut untersucht: In Placebo-kontrollierten Studien verbesserte er sexuelle Funktion, besonders bei SSRI-bedingten Störungen, und hellte die Stimmung leicht auf. Wirkt nicht sedierend, eher „stimmungsaufklarend”.
Dosierung: 15–30 mg Extrakt täglich, standardisiert auf Crocin/Safranal. Sicherheit: gut verträglich: hohe Dosen meiden, in Schwangerschaft nur nach Rücksprache.
Ginkgo verbessert Mikro-Durchblutung und kann – vor allem bei medikamentenassoziierten Problemen – die sexuelle Funktion unterstützen. Die Evidenz ist gemischt, aber bei kälteren Extremitäten/Leistungsknick kann es einen Versuch wert sein.
Dosierung: 120–240 mg Extrakt (z. B. EGb 761) täglich. Sicherheit: kann die Blutungsneigung erhöhen: nicht mit Antikoagulanzien kombinieren ohne ärztliche Rücksprache.
Tribulus wird oft als „Testosteron-Booster” verkauft. Die solide Evidenz für einen relevanten Testosteronanstieg bei Gesunden fehlt. Manche Studien zeigen subjektiv mehr Lust und leichte Verbesserungen bestimmter Scores, vermutlich über andere Mechanismen oder Placeboeffekte.
Dosierung: 500–1500 mg Extrakt täglich, auf Protodioscin standardisiert. Sicherheit: insgesamt okay: Qualität schwankt stark. Erwartung managen: eher leichte Effekte, kein Wundermittel.
Erwarte spürbare Effekte nach 2–6 Wochen, nicht nach zwei Tagen. Führe ein kurzes Symptomtagebuch (Lust, Energie, Stimmung), um Placebo von echtem Nutzen zu unterscheiden.
Wenn du starke, neu aufgetretene Libido- oder Erektionsprobleme hast, gehört eine medizinische Abklärung an erste Stelle.
Vitamine und Heilpflanzen können deine Libido sinnvoll unterstützen – vor allem, wenn du Defizite (Vitamin D/B) ausgleichst, Stress reduzierst (Ashwagandha, Safran), die Durchblutung förderst (Ginseng, Ginkgo) und Energie stabilisierst (Maca). Wähle standardisierte Produkte, starte mit moderaten Dosierungen und gib dir 4–8 Wochen. Parallel sind Schlaf, Training, Kommunikation und ein check-up bei anhaltenden Problemen die größten Hebel. Kurz: Pflanzliche Helfer und Vitamine sind starke Co-Piloten – du steuerst mit Lifestyle und Klarheit über die Ursachen.
Am besten belegt sind: Vitamin D (bei Mangel), B‑Vitamine für Energie/Neurotransmitter, moderat Vitamin C/E für Gefäße. Pflanzen: Maca (Energie/Lust), Panax Ginseng (NO/Erregung), Ashwagandha (Stress ↓), Safran (Stimmung/Lust), Ginkgo (Mikrozirkulation). Effekte sind moderat, bauen sich über Wochen auf und ersetzen keine medizinische Abklärung.
Rechne realistisch mit 2–6 Wochen, teils 4–8 Wochen für eine verlässliche Beurteilung. Nutze standardisierte Extrakte, halte Dosierungen konstant und führe ein kurzes Symptomtagebuch (Lust, Energie, Stimmung). Bei starkem Libido‑ oder Erektionsverlust ärztlich abklären, besonders bei möglichen Hormon‑ oder Gefäßursachen.
Meist gut verträglich, aber: Ginseng/Ginkgo können Blutungsneigung erhöhen (Vorsicht mit Antikoagulanzien). Ashwagandha nicht in Schwangerschaft/Stillzeit, vorsichtig bei Schilddrüse/Autoimmun. Safran: gut verträglich in 15–30 mg/Tag. Maca: 1,5–3 g/Tag, auf Jodgehalt achten. Qualität/Standardisierung und Wechselwirkungen stets prüfen.
Indirekt ja – vor allem bei Mangel. Zink unterstützt die Hormonbildung und Spermienqualität; Magnesium verbessert Schlaf, Stressregulation und Muskeltonus, was Lust fördert. Übliche Bereiche: Zink 10–15 mg/Tag (kurzzeitig, mit Nahrung), Magnesium 200–400 mg/Tag (Citrat, Bisglycinat). Auf Verträglichkeit und Medikamente achten.
Vitamin D zu einer fetthaltigen Mahlzeit, B‑Komplex morgens. Maca morgens/ mittags (1,5–3 g), Ginseng eher morgens (200–400 mg), Ashwagandha oft abends (300–600 mg), Safran täglich zur gleichen Zeit (15–30 mg), Ginkgo auf 2 Dosen verteilt (120–240 mg). Stimulanzien/Blutverdünner beachten.