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Die Prostata wird oft nur mit Problemen in Verbindung gebracht – dabei ist sie ein hochspezialisiertes Organ, das eine zentrale Rolle für deine Sexualität und Fruchtbarkeit spielt.
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Die Prostata ist eine kastaniengroße Drüse und liegt direkt unter der Harnblase, um die Harnröhre herum. Stell dir eine kleine Manschette vor, die das „Rohr” umschließt, durch das dein Urin aus der Blase nach außen fließt. Genau das macht sie so „heikel”: Wenn die Prostata größer wird, kann sie die Harnröhre einengen.
Mit zunehmendem Alter ist es normal, dass die Prostata langsam wächst. Entscheidend ist aber, wie stark sie sich vergrößert, ob Beschwerden auftreten und ob gutartige oder bösartige Veränderungen vorliegen.
Die Prostata produziert einen wichtigen Teil der Samenflüssigkeit (Ejakulat). Ihre Funktionen im Überblick:
Kurz gesagt: Eine gesunde Prostata unterstützt deine Potenz, Fruchtbarkeit und dein sexuelles Wohlbefinden.
Ab etwa dem 40. Lebensjahr verändern sich Hormonspiegel, insbesondere das Verhältnis von Testosteron zu anderen Hormonen. Das beeinflusst unter anderem das Wachstum der Prostata. Viele Probleme, die Männer „plötzlich” mit 55 oder 60 haben, entstehen in Wahrheit schon 10–15 Jahre früher – nur eben unbemerkt.
Wenn du deine Prostata-Gesundheit jetzt im Blick hast, kannst du:
Nicht jede Veränderung der Prostata ist krankhaft. Es gibt typische altersbedingte Prozesse, die du kennen solltest, um sie von wirklichen Warnsignalen zu unterscheiden.
Die häufigste Veränderung ist die gutartige Prostatavergrößerung, medizinisch: Benigne Prostatahyperplasie (BPH). Sie ist kein Krebs, kann aber sehr unangenehme Beschwerden verursachen.
Typische Folgen:
BPH tritt meist ab 50 auf, die Grundlage dafür – also das langsame Wachstum – beginnt aber oft schon ab 40. Deshalb lohnt sich frühzeitige Aufmerksamkeit.
Eine Prostatitis kann akut (plötzlich) oder chronisch (dauerhaft) auftreten. Ursachen sind oft:
Sie macht sich meist durch Schmerzen beim Wasserlassen, im Dammbereich oder bei der Ejakulation bemerkbar. Auch häufiger Harndrang und allgemeines Krankheitsgefühl kommen vor.
Prostatakrebs ist in vielen westlichen Ländern die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Das Risiko steigt deutlich mit dem Alter, erste bösartige Veränderungen können aber schon um die 40 beginnen – oft ohne jegliche Beschwerden.
Wichtige Risikofaktoren sind unter anderem:
Frühe Stadien von Prostatakrebs lassen sich oft sehr gut behandeln, vor allem wenn der Tumor noch auf die Prostata begrenzt ist. Genau hier kommt Vorsorge ins Spiel.
Viele Männer schieben erste Anzeichen von Prostataproblemen auf „Stress”, „Alter” oder „zu wenig getrunken”. Manche hoffen einfach, dass es „von selbst wieder weggeht”. Damit machst du es dir unnötig schwer.
Achte auf folgende Warnsignale:
Diese Symptome solltest du immer ernst nehmen:
Vor allem nächtlicher Harndrang (Nykturie) ist ein häufiges, aber unterschätztes Zeichen. Wenn du mehrfach pro Nacht raus musst, ist das nicht einfach nur „nervig”, sondern ein Hinweis, dass Blase und Prostata nicht optimal arbeiten.
Sofort zum Arzt solltest du gehen, wenn du bemerkst:
Das muss nicht gleich Krebs sein – aber es ist immer ein medizinischer Notfall, der abgeklärt werden muss.
Auch allgemeine Symptome können eine Rolle spielen, vor allem wenn sie länger anhalten:
Wichtig: Du sollst nicht bei jedem Ziehen in Panik geraten. Aber ignorieren solltest du wiederkehrende oder zunehmende Beschwerden genauso wenig. Ein früher Termin beim Urologen ist fast immer entspannter, als Monate oder Jahre abzuwarten.
Je informierter du bist, desto leichter fällt der Schritt zur Vorsorge. Viele Männer sind überrascht, wie unspektakulär die meisten Untersuchungen tatsächlich sind.
In Deutschland wird die gesetzliche Krebsfrüherkennung für die Prostata ab 45 Jahren empfohlen (tastende Untersuchung über den Enddarm). Wenn du allerdings:
kann ein früherer Start ab etwa 40 sinnvoll sein. Sprich deinen Hausarzt darauf an – er kann dich über individuelle Risiken aufklären und an einen Urologen überweisen.
Bei der digitalen rektalen Untersuchung (DRU) tastet der Arzt die Prostata über den Enddarm ab. Dauer: meist wenige Sekunden.
Was der Arzt beurteilt:
Angenehm ist das nicht unbedingt, aber in der Regel schmerzlos und extrem schnell vorbei. Das Wissen, dass alles in Ordnung ist – oder frühzeitig etwas entdeckt wurde – ist den kurzen Moment des Unwohlseins wert.
Der PSA-Test ist eine Blutuntersuchung. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf:
hinweisen. Er ist kein perfekter Test, aber ein wichtiger Baustein im Gesamtsbild.
Wichtige Punkte dazu:
Je nach Befund können weitere Schritte sinnvoll sein, zum Beispiel:
Wichtig ist: Vorsorge heißt nicht, dass sofort „große Geschütze” aufgefahren werden. Meist geht es darum, ein Basisbild zu bekommen und Veränderungen im Zeitverlauf zu beobachten.
Du kannst mehr für deine Prostata tun, als nur auf Symptome zu warten. Dein Lebensstil hat spürbaren Einfluss – nicht nur auf dein Herz oder dein Gewicht, sondern auch auf deine Prostata.
Es gibt keine „Wunderkost”, aber einige Grundregeln helfen:
Ein ausgewogener Speiseplan hilft nicht nur deiner Prostata, sondern senkt auch das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Regelmäßige körperliche Aktivität senkt nachweislich das Risiko für viele Erkrankungen – inklusive bestimmter Krebsarten.
Schon 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche (z.B. zügiges Gehen, Radfahren, Schwimmen) können:
Übergewicht, insbesondere Bauchfett, ist hormonell aktiv und kann das Gleichgewicht von Sexualhormonen stören – mit Folgen für die Prostata.
Du musst nicht asketisch leben. Aber wenn du rauchst, lohnt sich der Ausstieg in jedem Alter. Und beim Alkohol gilt: bewusster und seltener ist besser als „jeden Abend ein bisschen”.
Ein oft unterschätzter Punkt: Ein trainierter Beckenboden unterstützt Blase, Prostata und Sexualfunktion.
Kurz: Was deinem gesamten Körper gut tut – gesunde Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf, Stressreduktion – ist meist auch Prostata-friendly.
Rund um die Prostata schwingen sofort sensible Themen mit: Männlichkeit, Sexualität, Potenz, Fruchtbarkeit. Kein Wunder, dass viele Männer Angst vor Diagnose, Untersuchungen oder möglichen Folgen haben.
Vielleicht kennst du Gedanken wie:
Diese Reaktionen sind menschlich. Gleichzeitig können sie dazu führen, dass du wichtige Vorsorgeuntersuchungen vor dir herschiebst – und damit genau das Risiko erhöhst, das du eigentlich vermeiden möchtest.
Je mehr du über Prostata-Gesundheit weißt,
Viele Eingriffe und Behandlungen sind heute deutlich schonender als noch vor 10–15 Jahren. Außerdem gibt es häufig mehrere Therapieoptionen – von abwartendem Beobachten bis hin zu Operation oder Strahlentherapie. Das wird immer individuell entschieden.
Du musst das Thema nicht allein mit dir ausmachen.
Offene Gespräche nehmen Druck heraus und helfen, Missverständnisse zu vermeiden – gerade, wenn Sexualität oder mögliche Nebenwirkungen zur Sprache kommen.
Gesundheitsvorsorge ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung – dir selbst und deiner Familie gegenüber. Sich untersuchen zu lassen, auch wenn es unangenehm ist, erfordert Mut.
Du kannst es auch so sehen: Wer seine Prostata-Gesundheit im Blick hat, trifft eine aktive Entscheidung für Lebensqualität im zweiten Lebensabschnitt – statt passiv abzuwarten, was kommt.