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Es fühlt sich an, als hätte jemand den Dimmer in deinem Kopf runtergedreht: Du bist da, funktionierst irgendwie, aber innerlich ist alles wie auf „leise”. Wenn du dich fragst: „Warum fühle ich mich so abgeschaltet?”, bist du nicht allein. Dieses Gefühl kann von akutem Stress bis hin zu Depression und Dissoziation reichen – und es hat nachvollziehbare körperliche Ursachen. In diesem Beitrag bekommst du Klarheit: Woran du „abgeschaltet” erkennst, was dahintersteckt, was in deinem Nervensystem passiert und welche Schritte dir heute schon helfen können.
„Abgeschaltet” beschreibt einen Zustand reduzierter emotionaler und kognitiver Aktivierung. Du wirkst nach außen vielleicht ruhig – innen fühlst du dich jedoch gedämpft, taub oder von dir selbst getrennt.
Typische Anzeichen:
Wichtig: „Abgeschaltet” ist nicht dasselbe wie gesunde Ruhe. Es fühlt sich eher wie ein Schutzmodus an, der dich von Reizen abschirmt – nützlich kurzfristig, belastend, wenn er hängenbleibt.
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In den WarenkorbWenn zu viel gleichzeitig passiert (Deadlines, Konflikte, Dauerlärm), kann dein Nervensystem in den Freeze-Modus kippen: Du bist weder im aktiven „Fight/Flight” noch entspannt, sondern erstarrt. Kurzfristig schützt dich das vor Überflutung – wie ein Sicherungsautomat, der auslöst. Typisch: Du starrst auf den Bildschirm, scrolst mechanisch, triffst keine Entscheidung. Nach Pausen kann sich das oft rasch lösen.
Hält der Stress monatelang an, erschöpfen sich deine Ressourcen. Der Körper spart Energie, die Stimmung flacht ab, Zynismus und innere Leere nehmen zu. Schlaf ist unruhig, Erholung greift nicht mehr. „Abgeschaltet” ist dann nicht Faulheit, sondern eine Erschöpfungsfolge. Warnsignal: Dinge, die früher Freude machten, fühlen sich dauerhaft bedeutungslos an.
Dein autonomes Nervensystem reguliert unbewusst zwischen Sicherheit und Gefahr. Kurzform:
„Abgeschaltet” entspricht häufig einem Freeze- oder dorsal-vagalen Zustand: Das System stuft die Lage (korrekt oder fehlkalibriert) als überwältigend ein und fährt dich herunter, um dich zu schützen.
Bei akutem Stress steigt Cortisol und Adrenalin. Wird die Belastung nicht abgebaut, geraten Schlaf, Glukosestoffwechsel und Aufmerksamkeit aus dem Takt. Der präfrontale Kortex – zuständig für Planung und Entscheidungen – arbeitet dann ineffizient. Ergebnis: Brain Fog, Entscheidungslähme, „ich krieg nichts gebacken”. Dazu kommt Reizüberflutung: Dauer-Notifications, Multitasking, grelles Licht, Lärm. Dein System drosselt Input – subjektiv als Taubheit spürbar.
Notiere 3 typische Situationen, in denen du „abschaltest”. Muster helfen dir und ggf. Behandelnden, gezielt anzusetzen.
Hinweis: Bei akuter Selbstgefährdung wende dich sofort an den Notruf oder den psychiatrischen Krisendienst deiner Region.
Tipp: Tracke 2 Wochen lang nur Schlaf, Bewegung, Bildschirmzeit. Kleine Stellschrauben ergeben oft spürbar mehr „An sein”.
Was dich erwartet: Eine strukturierte Anamnese, Zieldefinition, alltagsnahe Übungen (Atem, Exposition, Grenzarbeit), und regelmäßige Evaluation. Gute Behandlung fühlt sich nicht wie „mehr To-dos”, sondern wie „mehr Handlungsspielraum” an.
„Warum fühle ich mich so abgeschaltet?” – weil dein Nervensystem versucht, dich zu schützen, aber in einem Modus festhängt. Das ist erklärbar und veränderbar. Mit ein paar Sofortmaßnahmen, klugen Routinen und – wenn nötig – professioneller Unterstützung kommst du Schritt für Schritt vom Freeze zurück in Verbindung: mit dir, mit anderen, mit dem Leben. Fang heute klein an. Das System merkt sich jede gelungene Rückkehr ins „An”.
Häufig signalisiert dein Nervensystem Überforderung und wechselt in den Freeze-Modus. Kurzfristiger Schutz wird als emotionale Taubheit, Brain Fog und Antriebslosigkeit spürbar. Ursachen reichen von akutem Stress über Burnout bis zu Depression, Angst oder Dissoziation. Das ist erklärbar – und mit passenden Schritten wieder veränderbar.
Erholung fühlt sich ruhig und verbunden an. „Abgeschaltet“ zeigt sich als innere Taubheit, Konzentrationsnebel, soziale Distanz, bleierne Müdigkeit und Entscheidungsblockaden. Es wirkt wie ein Schutzmodus gegen Reizüberflutung. Bleibt das länger bestehen und beeinträchtigt dich, ist es kein normales Ausruhen mehr.
Starte mit 4-7-8-Atmung oder 40 ruhigen Bauchatemzügen, setze einen kurzen Kältereiz (kaltes Wasser über die Handgelenke), bewege dich 3 Minuten und reduziere Reize (Benachrichtigungen bündeln, Helligkeit senken). Erledige eine kleine, konkrete Aufgabe – das gibt Belohnungssignale und Handlungsschwung.
Wenn es länger als 2–3 Wochen anhält und Alltag/Arbeit klar beeinträchtigt. Dringend bei ausgeprägter Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken, Panikattacken, häufigen Blackouts oder starken körperlichen Warnzeichen (massive Schlafstörung, starker Gewichtswechsel, Herzrasen in Ruhe, neue Kopfschmerzen). Im Notfall bitte sofort Krisendienst/Notruf kontaktieren.
Ja. Unregelmäßiges Essen, zu wenig Protein am Morgen, viel Koffein am späten Tag und Alkohol stören Energie- sowie Schlafregulation und begünstigen Brain Fog und Erschöpfung. Stabilisiere Mahlzeiten, trinke Koffein vor 14 Uhr und reduziere Alkohol – das unterstützt den circadianen Rhythmus und die Stimmung.
Möglich. Eisen-, Vitamin-D- oder B12-Mangel, Schilddrüsenunterfunktion, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Schlafapnoe können ähnliche Symptome auslösen. Lass ärztlich abklären (Blutbild, Schilddrüse, Medikation), besonders wenn das Gefühl neu ist, stark zunimmt oder nicht auf Stressreduktion und Schlafverbesserung reagiert.