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Libidoverlust nach der Geburt – fast jede Frau erlebt ihn in irgendeiner Form. Du bist nicht „kaputt” und du bist damit ganz sicher nicht allein. Zwischen Hormonumstellung, Schlafmangel, Heilung und der neuen Rolle als Mutter kann Lust leiser werden oder vorübergehend verschwinden. In diesem Guide erfährst du, was normal ist, welche Ursachen dahinterstecken, ab wann du ärztlich abklären lassen solltest und wie du mit konkreten Strategien Schritt für Schritt zu deiner Sexualität zurückfindest. Klar, praxisnah und ohne Beschämung. Lies weiter, wenn du deine Fragen rund um Libidoverlust nach Geburt als Frau endlich fundiert beantwortet haben willst.
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In den WarenkorbDie ersten sechs Wochen nach der Geburt stehen Heilung, Bonding und Schlaf an erster Stelle. In dieser Zeit ist sexuelle Aktivität oft kein Thema – völlig normal. Viele Frauen berichten, dass die Libido erst zwischen dem dritten und sechsten Monat langsam zurückkehrt. Andere brauchen länger, insbesondere nach komplizierten Geburten oder bei anhaltender Müdigkeit. Ein fester „Startschuss” existiert nicht: dein Körper setzt die Timeline.
Stillen senkt durch erhöhtes Prolaktin die Östrogenspiegel – das kann Scheidentrockenheit, dünnere Schleimhäute und weniger Spontanlust bedeuten. Nichtstillende erleben oft schneller eine hormonelle „Normalisierung”. Das heißt nicht, dass Stillen und Lust sich ausschließen: Mit Gleitgel, lokaler Östrogenpflege nach Rücksprache und viel Druck rausnehmen klappt Intimität oft trotzdem gut.
Niedriges Östrogen (vor allem in der Stillzeit) führt häufig zu Trockenheit und dünnerer Vaginalschleimhaut – Reibung kann dann unangenehm sein. Prolaktin fördert Milchbildung, dämpft aber oft die Libido. Auch Testosteron, das an sexueller Motivation beteiligt ist, kann vorübergehend niedriger sein. Ergebnis: weniger Spontanlust, eventuell mehr Bedarf an gezielter Stimulation und mentalem Anlauf.
Geburtsverletzungen, Dammrisse, Kaiserschnittnarben oder Beckenbodenspannungen können Sex schmerzhaft machen. Müdigkeit ist der ultimative Lust-Killer – chronischer Schlafmangel senkt Erregbarkeit und Geduld. Trockenheit verstärkt wiederum Mikroverletzungen, was zu Vermeidung führt. Heilung und sanfte Rehabilitation sind hier wichtiger als Performance.
Stimmungseinbrüche sind häufig. Babyblues klingt meist nach zwei Wochen ab. Hält Niedergeschlagenheit, innere Leere, Schuld oder Angst an, kann eine postpartale Depression oder Angststörung vorliegen – beides bremst Lust massiv. Auch Geburtserfahrungen, die du als belastend erlebt hast, können Trigger hinterlassen.
Wenn du das Gefühl hast, die gesamte Care-Arbeit zu tragen, verschwindet sexuelle Energie schnell. Ungelöste Konflikte, fehlende Wertschätzung oder mangelnde Zeit zu zweit drücken auf die Libido. Nähe braucht Sicherheit und Fairness – nicht nur Kerzenlicht.
Stillverträgliche Minipille, hormonelle Verhütung, Antidepressiva, Antihistaminika oder Schmerzmittel können die Lust dämpfen. Auch Kupferspiralen verändern bei manchen das Empfinden durch stärkere Blutungen/Regelschmerzen. Ein Wechsel oder eine Dosisanpassung kann helfen – sprich das aktiv an.
Wenn dich etwas beunruhigt: lieber früh abklären.
Küssen, Duschen, Löffeln, Massage, gegenseitige Masturbation, erotische Fantasien teilen. Druck raus: Ziel ist angenehme Erregung, nicht „Orgasmus auf Kommando”. Erlaub dir, Stopp zu sagen – und auch, neugierig zu bleiben.
Sag konkret, was gerade geht und was nicht. Vereinbart Zeichen für „Stopp/Weiter” und sprecht über Tempo, Gleitgel, Positionen. Wichtig: Aufgaben fair verteilen. Wer gesehen wird, fühlt eher Lust. Ein wöchentlicher „Check-in” (15 Minuten) wirkt oft Wunder.
Einmal pro Woche ein echtes Nickerchen, Schichtsystem nachts, 10-Minuten-Auszeiten ohne Baby-Tasking. Mini-Rituale (Spaziergang, Musik, Atemübung) füllen deinen Tank – Lust ist ein Luxus, der Energie braucht.
Vaginale Feuchtigkeitsgele, Hyaluronpräparate, gezieltes Schmerzmanagement und – falls nötig – Behandlung von Narbenverklebungen. Infektionen ausschließen lassen. Bei Endometriose/Vaginismus braucht es ein spezifisches Vorgehen.
Lokales Östrogen kann Schleimhäute stärken und Schmerzen reduzieren: systemische Hormontherapie ist in der Stillzeit meist nicht erste Wahl. Besprich Nutzen, Risiken und Stillverträglichkeit individuell mit deiner Gyn.
Evidenzbasiert helfen kognitive Verhaltenstherapie, EMDR bei Trauma, ggf. stillverträgliche Antidepressiva (z. B. Sertralin). Früh starten verkürzt Leidenszeit – und entlastet Beziehung und Sexualität.
Manuelle Techniken, Biofeedback, Downtraining bei Spannung, Kraftaufbau bei Schwäche. Ziel: Schmerzfreiheit, besseres Körpergefühl, mehr Vertrauen in Bewegung und Sex.
Dein Körper hat Großes geleistet. Fotos, auf denen du dich magst, gute Unterwäsche, Bewegung, die sich gut anfühlt – kleine Dinge, großer Effekt. Vergleich dich nicht mit „Bounce-back”-Mythen.
Plant Zeitfenster, die realistisch sind: 20–30 Minuten, wenn das Baby schläft, ohne Druck. Ein „Date zuhause” kann Nähe und Verspieltheit zurückbringen. Regeln: Einverständnis, Komfort, Humor erlaubt.
Skala 0–10: Wo liegst du heute? Steig um 1–2 Punkte, nicht mehr. Erlaub dir Pausen. Notiere, was funktioniert: Position, Tageszeit, Setting. Konsistenz schlägt Perfektion.
Libidoverlust nach der Geburt ist häufig, vorübergehend und multifaktoriell. Wenn du Heilung priorisierst, fair teilst, offen sprichst und dir medizinische Hilfe holst, wenn nötig, kommt die Lust meist zurück – oft in neuer, passenderer Form. Nimm Druck raus, nutze Tools, hol dir Support. Deine Sexualität darf sich verändern. Wichtig ist, dass sie sich wieder nach dir anfühlt.
In den ersten sechs Wochen stehen Heilung, Schlaf und Bonding im Vordergrund – fehlende Lust ist üblich. Viele Frauen spüren zwischen dem 3.–6. Monat eine langsame Rückkehr der Libido, andere später, etwa nach komplizierten Geburten oder anhaltender Erschöpfung. Ein fester Zeitpunkt existiert nicht: dein Körper bestimmt das Tempo.
Stillen erhöht Prolaktin und senkt Östrogen, was zu Scheidentrockenheit, dünneren Schleimhäuten und weniger Spontanlust führen kann. Hilfreich sind reichlich Gleitgel, viel Zeit für Erregung, ggf. lokal angewendetes Östrogen nach ärztlicher Rücksprache sowie Druckreduktion. Intimität ohne Penetration kann Nähe fördern, bis Komfort wieder steigt.
Suche ärztlichen Rat bei anhaltenden Schmerzen, Brennen oder Blutungen beim Sex, ausgeprägter Trockenheit trotz Gleitgel, Inkontinenz, Senkungsgefühl, sowie bei Stimmungstief, Angst oder Zwangsgedanken über zwei Wochen hinaus. Ebenso, wenn die Libido über viele Monate völlig fehlt. Anlaufstellen: Gynäkologie, Hebamme, Beckenbodenphysiotherapie, Psychotherapie/Sexualberatung.
Starte mit sanfter Berührung, steigere langsam, nutze konsequent Gleitgel und priorisiere Schmerzfreiheit. Pflege Narben nach Freigabe, entlaste den Beckenboden, plane kurze, realistische Zeitfenster ohne Druck. Kommuniziere klar Bedürfnisse und Grenzen, verteilt Care-Arbeit fair, verbessere Schlaf in Schichten. Bei Schmerzen oder Angst: Beckenbodenphysio oder Therapie hinzuziehen.
Orientiere dich am Wochenbett (etwa sechs Wochen) und an der ärztlichen Freigabe. Entscheidend sind Wundheilung, Schmerzfreiheit und dein Komfort. Beginne mit äußerer Stimulation, viel Gleitgel und schonenden Positionen; vermeide Druck. Bei Zug- oder Narbenbeschwerden helfen Narbenmassage nach Freigabe und gegebenenfalls Beckenbodenphysiotherapie.
Ja. Stillverträgliche Minipille, hormonelle Verhütung, bestimmte Antidepressiva, Antihistaminika oder Schmerzmittel können die Lust dämpfen; auch die Kupferspirale beeinflusst manche durch stärkere Blutungen. Besprich Alternativen wie Kondome, Diaphragma, Hormonwechsel oder Dosisanpassung ärztlich. Dokumentiere Veränderungen deiner Libido, um Zusammenhänge besser zu erkennen.